Heinrich Stürzl, Fritzlar_Hochzeitshaus_von_SO, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A49.
Mittelalterliches Fritzlar
Touristinformation
Zwischen den Krämen 5
34560 Fritzlar
touristinfo@fritzlar.de
+49 (0) 56 22 - 988 643
https://www.fritzlar.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Fritzlar
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erstellt:
13.09.2018
aktualisiert:
02.11.2023
Raus mit dem alten Zeug! Der Gedanke steht am Anfang der Geschichte von Fritzlar. Im Jahr 723 ließ der angelsächsische Mönch und Missionar Bonifatius die dem germanischen Gott Donar geweihte Eiche von Geismar fällen. Eine mutige Tat, denn unsere heidnischen Vorfahren hatten damals ernsthafte Sorgen, sie könnten mit Donars Hammer eins auf den Kopf kriegen. Aber Bonifatius wusste was er tat, griff zur Axt und siehe, es donnerte nicht. Der Missionar wurde später als „Apostel der Deutschen“ heilig gesprochen. Aus dem Holz der Donar-Eiche ließ Bonifatius eine dem Heiligen Petrus geweihte Kapelle bauen, gründete ein Benediktinerkloster und nannte den Ort, an dem Kirche und Kloster standen, Friedeslar. Das kann mit dem alten Wort „fridu“ für Schutz, Sicherheit zusammenhängen, es kann aber auch Friedenslehre bedeuten, da die Petri-Kirche zu Zeiten des Bonifatius als „pacis doctrina“ (Lehre vom Frieden) bezeichnet wurde. Bonifatius hatte den Ort für das neue Kloster gut gewählt: An einem Kreuzungspunkt wichtiger Straßen. Diese bevorzugte Lage ließ das Kloster zu einem politischen, wirtschaftlichen, geistlichen und geistigen Zentrum werden. Könige und Kaiser machten in Fritzlar Station, Kirchenversammlungen und Synoden wurden hier abgehalten. 919 fand in Fritzlar sogar die Krönung des Sachsenherzogs Heinrich zum König von Franken und Sachsen statt. Man sieht Fritzlar die einstige Bedeutung heute noch an. Erwähnenswert sind die Romanische Pfarrkirche, der so genannte Dom aus dem 11. Jahrhundert mit drei Krypten, die Fraumünsterkirche; die Stadtmauer weist mit dem Grauen Turm den größten erhaltenen städtischen Wehrturm Deutschlands auf.
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