Ch.Pagenkopf, Malchiner_See_von_Wendischhagen, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A19 und der A20.
Mecklenburgische Schweiz
Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Konrad-Zuse-Straße 2
18057 Rostock
info@auf-nach-mv.de
+49 381 4030600
https://www.mecklenburg-schwerin.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Mecklenburgische_Schweiz
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erstellt:
24.07.2017
aktualisiert:
05.12.2023
Wer bei Karsdorf auf den Röthelberg steigt, sieht auf Hügel und Niederungen, auf Seen und Sölle, auf Wälder und Wiesen und kleine Ortschaften. Damit hat er die typische Landschaft der Mecklenburgischen Schweiz vor Augen. Doch wie kam das Land an der Ostsee zu dem Namen des Alpenlandes? Vermutlich so: Ein Adeliger kam in früheren Zeiten weiter herum als seine Untertanen. Vielleicht hatte Erbprinz Georg von Mecklenburg-Schwerin die Schweiz mit eigenen Augen gesehen. Jedenfalls soll er 1811 bei der Grundsteinlegung der Burg Schlitz den Ausdruck Mecklenburgische Schweiz zum ersten Mal gebraucht haben. Heute liegt das Gebiet im Herzen des Landes, zwischen der Autobahn im Westen, den Städten Dargun und Demmin im Nordwesten und von Waren im Süden. Zwischen den sogenannten Bergen finden Wassersportler genug Flüsse und Seen zum Rudern, Paddeln und Segeln. Nicht nur die Peene ist ein ideales Revier, wo man mit etwas Glück in der verschilften Uferzone und im Niedermoor seltene Tiere findet, darunter auch den Biber. Die beiden großen Seen, der Kummerower und der Malchiner, sind ebenfalls ein Wassersportparadies. Auch wenn die Natur vielerorts noch unberührt ist, so zeugen doch viele Gutshäuser und Schlösser von menschlichem Leben. Einige davon entzücken durch weitläufige Landschaftsparks. Nur wenige Kilometer östlich des Malchiner Sees liegt zum Beispiel das Schloss Basedow. Hier wie auch in Remplin nördlich des Sees tragen die Gärten die Handschrift von Peter Joseph Lenné. Er war Generaldirektor der königlich-preußischen Gärten und legte im 19. Jahrhundert u.a. die Gärten von Sanssouci und Charlottenburg neu an. Auch die schattigen Baumalleen, die vielerorts lange Tunnel bilden, sind natürlich durch Menschenhand entstanden. Und noch viel früher sind es die Steingräber, die von der Frühzeit der mecklenburgischen Gegend erzählen, als sie noch nicht Schweiz hieß.
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