Thomas Wolf, www.foto-tw.de, Darmstadt_Mathildenhöhe, CC BY-SA 3.0 de
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A67 und der A5.
Mathildenhöhe Darmstadt Zentrum des Jugendstils
Museum Künstlerkolonie
Olbrichweg 15
64287 Darmstadt
mathildenhoehe@darmstadt.de
+49 6151 132808
https://www.mathildenhoehe.eu/
https://de.wikipedia.org/wiki/Darmst%C3%A4dter_K%C3%BCnstlerkolonie_Mathildenh%C3%B6he#:~:text=Die%2
Olbrichweg 15
64287 Darmstadt
mathildenhoehe@darmstadt.de
+49 6151 132808
https://www.mathildenhoehe.eu/
https://de.wikipedia.org/wiki/Darmst%C3%A4dter_K%C3%BCnstlerkolonie_Mathildenh%C3%B6he#:~:text=Die%2
erstellt:
21.06.2020
aktualisiert:
09.01.2024
180 Meter über Normalnull, am Rande der Darmstädter Innenstadt, befindet sich die höchste Erhebung der Stadt: die Mathildenhöhe. Benannt nach Mathilde Karoline von Bayern, der Frau von Großherzog Ludwig III., wurde die ehemalige Gartenanlage Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem Zentrum für künstlerisches Schaffen. Damals finanzierte Großherzog Ernst Ludwig eine Künstlerkolonie für sieben Jugenstilkünstler, deren Werke in den darauffolgenden Jahren in bahnbrechenden Ausstellungen die Welt beeindruckten. Im Laufe der Zeit wurden für die Ausstellungen unterschiedliche Häuser gebaut, heute werden ganze 23 Elemente zur Mathildenhöhe Darmstadt gezählt. Wahrzeichen der Stadt und der Mathildenhöhe ist inzwischen der 1908 erbaute Hochzeitsturm, der mit seinen 48 Metern an die Hochzeit von Großherzog Ernst Ludwig und Prinzessin Eleonore von Holms erinnern soll. Alle Gebäude, die für und von den Künstlern geschaffen wurden, entstanden als experimentelle Lebens- und Arbeitswelten der frühen Moderne. Sie wurden geprägt von der Arts-and-Crafts Bewegung der Zeit sowie der Vereinigung bildender Künstler Österreichs, der Wiener Secession. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges wirkten auf der Mathildenhöhe insgesamt 23 Künstler. 1914 fand das Schaffen allerdings ein abruptes Ende, selbst nach Ende des ersten Weltkriegs konnte die Mathildenhöhe nicht zu altem Glanz zurückkehren. Erst, als 1950 der Jugenstil wiederentdeckt wurde, sah man auch die Werke der ehemaligen Kolonie in neuem Licht. Heute ist die Mathildenhöhe UNESCO-Weltkulturerbe. In zahlreichen Ausstellungen und der prachtvollen Gartenanlage kann das Jugenstilzentrum nun von der ganzen Welt bewundert werden.
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