André Karwath aka Aka, Markneukirchen_-_Bismarck_tower_2009_1_(aka), CC BY-SA 2.5



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A72.

Markneukirchen
Tourist-Information
Trobitzschen 14
08258 Markneukirchen
tourismusbuero@markneukirchen.de

037422/40775

https://www.markneukirchen.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Markneukirchen
erstellt:
01.07.2020
aktualisiert:
30.05.2024
Von der Sankt-Nicolai-Kirche im Stadtkern, zum Bismark-Turm auf einer nahe gelegenen Anhöhe, zum wunderschönen Musikinstrumenten-Museum - in der Stadt Markneukirchen gibt es eine Menge zu sehen! Das Museum zeigt nicht nur den Instrumentenbau vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart, es ist gleichzeitig ein Kleinod der Architektur. Denn es ist ein spätbarockes Wohnhaus, Paulus-Schlösschen genannt, das den großen Stadtbrand 1840 überdauerte. Fährt man mit dem Auto eine halbe Stunde weiter nördlich, kommt man zum Schloss Voigtsberg in Oelsnitz. Das Schloss hat eine bewegte Geschichte hinter sich. War es zunächst eine Burg der Vögte von Straßberg (in Baden-Württemberg) und Plauen, ging es im 14. Jahrhundert an die Markgrafen von Meißen – die Wettiner - und wird kurfürstliches Amt. Das Schloss lässt zwei Bauphasen erkennen, einen älteren Teil, der bis ins 17. Jahrhundert zurückgeht und einen neuen Teil, den Westflügel. Dieser wurde durch Brände zerstört und besitzt kaum noch Bausubstanz aus dem 16. Jahrhundert. Auf einem Rundgang offenbaren sich mittelalterliche Schleudersteine, Treppenaufgänge, die ins Nichts führen, oder ein im Keller verbautes Steinbogen-Portal aus dem 13. Jahrhundert. Sie veranschaulichen, dass Schloss Voigtsburg kontinuierlich weitergebaut wurde. Was besonders sehenswert ist? Der Fürstensaal, und die Schösserstube aus dem Jahre 1637 mit der frühbarocken Holzbalkendecke und Wandmalereien. Es gibt aber noch viel mehr zu entdecken! Also ausreichend Zeit für einen Besuch einplanen.

 

 

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