MonaLisa1998, Marine_-_Ehrenmal_Laboe, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A215.
Marine-Ehrenmal in Laboe
Marine - Ehrenmal
Strandstraße 92
24235 Laboe
vz@deutscher-marinebund.de
(0 43 43) 49 48 49 -62
https://deutscher-marinebund.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Marine-Ehrenmal_Laboe
Strandstraße 92
24235 Laboe
vz@deutscher-marinebund.de
(0 43 43) 49 48 49 -62
https://deutscher-marinebund.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Marine-Ehrenmal_Laboe
erstellt:
09.07.2020
aktualisiert:
30.05.2024
Es ist 85 Meter hoch, rostrot und ähnelt einem Leuchtturm: Das Marine Ehrenmal in Laboe. Es ist das Wahrzeichen der Kieler Förde, so markant ist seine Silhouette an der Ostsee und darüber hinaus. Der Bau begann 1927 und dauerte insgesamt sieben Jahre. Ursprünglich wurde es als Kriegerdenkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen deutschen Marinesoldaten errichtet. Ihre Angehörigen hatten keinen Ort, an dem sie den Gefallenen gedenken konnten. Daher das Ehrenmal. Später kam der Gedanke auf, auch allen gefallenen Angehörigen der Kriegsmarine des Zweiten Weltkriegs zu gedenken. Die Alliierten entschieden nach dem Zweiten Weltkrieg, das Denkmal nicht zu zerstören, da es nicht Krieg verherrliche, sondern Landsleute ehre. Es ging 1954 wieder in die Hände des Deutschen Marinebund über und ist seitdem ein Denkmal für die auf den Meeren gebliebenen Seeleute aller Nationen und mahnt eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren an. Zum Ehrenmal gehören verschiedene Ausstellungsstätten. Die historische Museumshalle am östlichen Ende des Turms erzählt von der Entwicklung der Schifffahrt. Der Fokus liegt auf der Geschichte der deutschen Marine, der Handelsschifffahrt und wehrpolitische Themen. Von 1993 – 1998 wurde die Anlage einer umfassenden Renovierung unterzogen Die dafür erforderlichen Finanzmittel wurden aus Eintrittsgeldern und Mitgliedsbeiträgen sowie aus Spenden aufgebracht. Parallel zu den baulichen Maßnahmen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Historikern eine sorgfältige Überprüfung der inhaltlichen Aussagen des Ehrenmals unter Wahrung historischer Zusammenhänge. Dieser Prozess untersteht einer ständigen Aktualisierung.
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