Ramessos, Madenburg08, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A65.
Madenburg Eschbach
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https://de.wikipedia.org/wiki/Madenburg
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erstellt:
19.06.2020
aktualisiert:
18.10.2023
Wo Wasgau und Rheinebene zusammentreffen, lag einst eine der größten Burganlagen der Pfalz: die Madenburg. Seitdem sie vor rund 1000 Jahren erbaut wurde, war die Festung Schauplatz einer wechselvollen Geschichte. Ihre erste Erwähnung fand die Burg wahrscheinlich im 11. Jahrhundert unter dem Namen „Parthenopolis“, also als Jungfrauenburg der Heiligen Maria. Im 12. Jahrhundert wird sie als Marienburg bezeichnet. Geschlechter wie die Sickinger und die Fleckensteiner nahmen die Festung als Wohnsitz. Friedrich von Fleckenstein beging jedoch den Fehler, sich mit dem pfälzischen Kurfürsten anzulegen. 1470 nahmen dessen Truppen im Gegenzug die Madenburg ein. 1516 ging das Anwesen in den Besitz des Bischofs von Speyer über, der es als Renaissanceschloss ausbaute. In den Bauernkriegen wurde die Madenburg 1525 niedergebrannt und von Philipp von Flörsheim wieder aufgebaut. Sein Wappen ist noch immer über dem Eingang des nach ihm benannten Philippsbaus sichtbar. 1689 wurde die Anlage durch französische Truppen endgültig zerstört. Bereits 1870 nahm sich der Madenburgverein der Ruine an. An den erhaltenen Teilen wurden seitdem intensive Restaurierungen durchgeführt. Die Schildmauern aus dem 16. Jahrhundert, Torbögen, Brunnen und Treppentürme konnten so gerettet werden. Ein Besuch lohnt nicht nur wegen des historischen Ambientes. Auch die großartige Aussicht über die Rheinebene bis zum Odenwald und zum Schwarzwald sollte man sich nicht entgehen lassen. Eine Burgschänke versüßt das Verweilen. Die Burg ist ganzjährig zu besichtigen, nur am Ruhetag der Schänke (montags) ist sie geschlossen. Mit dem Auto erreicht man die Madenburg über das historische Städtchen Eschbach. Unterhalb der Burg ist ein großer Parkplatz, von hier aus sind es noch zirka 15 Minuten zu Fuß.
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