Axel Hindemith, Niederhaverbeck_Heidesandweg, CC BY 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7 und der A27.

Lüneburger Heide
Tourist-Information Lüneburg
Am Markt
21335 Lüneburg
touristik@lueneburg.info

+49 (0) 800/ 220 50 05

https://www.lueneburger-heide.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburger_Heide
erstellt:
24.02.2017
aktualisiert:
22.11.2023
„Ja, grün ist die Heide, die Heide ist grün, aber rot sind die Rosen, wenn sie da blüh’n…“ Die Landschaft, die Heidedichter Hermann Löns vor hundert Jahren besang, zieht auch heute noch viele Besucher an. Schon in der Bronzezeit ist die Lüneburger Heide entstanden. Wer heute hier spazieren geht, geht vor allem durch Besenheide. Sie gedeiht besonders gut auf den trockenen, meist sandigen Böden, während die Glockenheide in den Mooren blüht. Hier ist richtig, wer sich vor allem in der Natur erholen möchte. Auelandschaften, Wälder und Wiesen wechseln sich ab bei einem ausgedehnten Spaziergang. Auch eine Wanderung durch das Pietzmoor ist äußerst reizvoll. Dabei gibt es immer wieder Neues zu entdecken, man muss nur die Augen offen halten. In den geschützten Gebieten haben auch seltene Tiere einen Lebensraum gefunden. Und ist es nicht romantisch, ganz früh an einem kalten Herbstmorgen am Stichter See vorbei zu kommen, um im ersten Licht die Nebelschwaden von der Oberfläche des Sees aufsteigen zu sehen? Vielleicht war man vorher auf einer Nachtwanderung. Denn beim Schein des Mondes versetzt die Heide jeden Naturfreund in eine ganz besondere Stimmung. Bei geführten Touren erklären Fachkundige, wie das mit den Bienen und dem Honig geht oder welcher Vogel wann seine Stimme abgibt, das vor allem für Frühaufsteher. Alle anderen können sich in Kultur „ergehen“. Rund um Neuenkirchen warten viele Außenskulpturen auf Neugierige. Zerbrechlicher geht es in Munster zu. „Glasplastik und Garten“ heißt die Ausstellung, die immer wieder viele Besucher in den Ort lockt. Große Teile der Heide stehen heute unter Naturschutz. Angefangen hat es mit dem Wilseder Berg. Schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts gelang es Naturschützern, dort große Heideflächen und einige Höfe zu kaufen. Damit war der Weg frei, das Gebiet unter Naturschutz zu stellen..

 

 

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