Thilo Parg, Sirgensteinhöhle_3_2013-10-04, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.

Lonetal Höhlen und Eiszeitkunst
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https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlen_und_Eiszeitkunst_der_Schw%C3%A4bischen_Alb
erstellt:
09.03.2017
aktualisiert:
28.09.2023
Die Lone floss bereits während der Kreidezeit vor über 100 Millionen Jahren, als es noch Dinosaurier und Mammute gab. Aber noch älter sind die Kalkfelsen im Lonetal, die aus einem urzeitlichen Jurameer stammen, in dem sich riesige Ichtyosaurier tummelten. Es war für keinen der Jäger eine einfach Zeit – damals vor 70.000 Jahren. Der Mensch jagte das Mammut, der Höhlenlöwe den Menschen, der Dinosaurier jagte sie alle. In den Höhlen des Lonetals wurden die ältesten figürlichen Kunstwerke der Menschheit entdeckt. Sie haben dadurch nicht nur in jüngster Zeit in den archäologischen Kreisen weltweite Beachtung gefunden. Die Lonetalhöhlen waren Zufluchtsort und Lagerstätte der frühen Menschen, schon die Neandertaler zogen sich in diese Höhlen zurück, um dort Schutz vor Wetter und Feinden zu finden. Für den frühen Menschen der Gattung Homo sapiens hatten sie wohl auch eine besondere mystische Bedeutung. Dies belegen die eindrucksvollen Schnitzereien aus Mammutelfenbein, insbesondere der einzigartige Löwenmensch, eine über 30.000 Jahre alte Tier-Mensch-Figur. Heute sind die Höhlen ein beliebtes Ausflugsziel, und man spürt dort noch immer den Atem und die Magie der urzeitlichen Ereignisse.

 

 

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