Sven Teschke, Lohr_altes_Rathaus, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3.
Lohr a.Main Schneewittchenstadt
Tourist-Information
Schlossplatz 5
97816 Lohr a.Main
tourismus@lohr.de
+49 (0) 93 52/ 19 43 3
http://www.lohr.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Lohr_am_Main
Schlossplatz 5
97816 Lohr a.Main
tourismus@lohr.de
+49 (0) 93 52/ 19 43 3
http://www.lohr.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Lohr_am_Main
erstellt:
28.11.2016
aktualisiert:
21.11.2022
Für den Lohrer Apotheker Karl Heinz Bartels stand 1986 fest, dass seine Heimatstadt Vorbild für das Märchen Schneewittchen der Gebrüder Grimm war. Er hatte bemerkt, dass es in Lohr und Umgebung jede Menge Bezugspunkte zu dem Märchen gibt. Bartel fing an, darüber zu forschen. Sein „Schneewittchen“ ist die 1725 geborene Lohrerin Maria Sophia Margaretha Catharina von Erthal. Ihr Vater war beruflich viel unterwegs und ihre leibliche Mutter starb, als Maria noch sehr jung war. Der Vater heiratete 1743 eine verwitwete Reichsgräfin, die sehr herrschsüchtig gewesen sein soll. Maria selbst galt als hübsches Mädchen mit sehr lobenswerten Eigenschaften. Ihre Geschichte weist tatsächlich viele Parallelen zum grimmschen Märchen auf. Außerdem wird im Lohrer Schloss der „Sprechende Spiegel“ ausgestellt, welcher ein Geschenk von Marias Vater an seine zweite Frau gewesen sein soll. Und wenn man von der Stadt aus ins Spessartgebirge geht, gelangt man über tatsächlich sieben Berge zu einem ehemaligen Bergwerk. Aus Bartels Idee heraus ist ein Tourismuskonzept entstanden. Im Spessartmuseum lassen sich verschiedene Beweise bestaunen. Oder man verfolgt über den Schneewittchen-Wanderweg, wie das arme Mädchen vor ihrer Stiefmutter über die sieben Berge geflohen ist. Die Altstadt von Lohr passt auch zu der ganzen Geschichte. Ein Schloss, ein Märchenbrunnen und viele andere märchenhafte Eindrücke warten auf die Besucher.
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