Wikimedia Commons, Dueren_leopold-hoesch-museum, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.

Leopold-Hoesch-Museum
Leopold-Hoesch-Museum
Hoeschpl. 1
52349 Düren

02421 252561

https://www.leopoldhoeschmuseum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold-Hoesch-Museum
erstellt:
12.05.2021
aktualisiert:
20.08.2024
Das Leopold-Hoesch-Museum – ist zwar in einer Kleinstadt angesiedelt – beherbergt aber, was die künstlerischen Werke angeht, ganz große Namen. Heute zählt das Museum Werke von Paula Modersohn-Becker, Wassily Kandinsky, Oskar Kokoschka oder Max Beckmann zu seinen Ausstellungsobjekten. Es wurde 1905 eröffnet. Damals stellten Museen neben Kunst vor allem historische Objekte aus. So begann auch das Leopold-Hoesch Haus mit Münzsammlungen, archäologischen Funden oder Sammlungen von Forschungsreisenden – zum Beispiel aus Ostafrika. Bald nach seiner Eröffnung kamen Werke von Malern der damals aktuellen Kunst hinzu. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hieß das: Maler und Künstlerinnen wie Otto Modersohn, August von Brandis, Max Klinger, Käthe Kollwitz und Emil Nolde. Sie bekamen im Museum eine Ausstellungsmöglichkeit und eine Präsentationsfläche. Die ursprünglichen Artefakte gingen zum Teil während des 2. Weltkriegs verloren, oder wurden ausgelagert und sind heute im Stadtmuseum Düren zu besichtigen. Zuletzt hat sich das Museum ebenfalls eine beträchtliche Sammlung von Papierkunst aufgebaut. Der Verband Deutscher Papierfabriken lobt jedes Jahr den „Papierkunst-Preis der deutschen Papierindustrie“ aus. Die Geschichte und kulturhistorische Bedeutung von Papier wird in einem an das Museum angegliederten Teil, dem Papiermuseum Düren, gezeigt. Das Museum hat eine bewegte Geschichte, die vom Nationalsozialismus und dem 2. Weltkrieg geprägt ist. So riskierte der Museumsdirektor Helmut May während der Zeit der Nationalsozialisten auch Ausstellungen mit sogenannter verfemter Kunst, die als abartig oder minderwertig beschrieben wurde.

 

 

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