Klaus Graf, Kirchberg_Jagst, CC BY 2.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6.
Kunst und Natur Kirchberg/Jagst
Stadtverwaltung Kirchberg an der Jagst
Schloßstraße 10
74592 Kirchberg/Jagst
info@kirchberg-jagst.de
+49 (0) 79 54/ 98 01 0
http://www.kirchberg-jagst.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchberg_an_der_Jagst
Schloßstraße 10
74592 Kirchberg/Jagst
info@kirchberg-jagst.de
+49 (0) 79 54/ 98 01 0
http://www.kirchberg-jagst.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchberg_an_der_Jagst
erstellt:
24.01.2017
aktualisiert:
11.10.2023
Dort, wo die Haller und die Hohenloher Ebene zusammenstoßen, liegt Kirchberg an der Jagst. Die Stadt ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig die Nähe eines großen Verkehrsweges für eine Siedlung ist. Heute hat Kirchberg gewisse Vorteile durch seine Anbindung an die Autobahn. Dass das Städtchen überhaupt entstand, verdankt es seiner Lage an der Jagst. Im Mittelalter fand sich hier die bequemste Stelle, um den Fluss zu durchqueren – zumindest wenn man zwischen den Reichsstätten Hall und Rothenburg unterwegs war. Anfangs gab es nur eine Furt, dann wurde eine Brücke gebaut, die bis heute erhalten ist. Diese Brücke war so wichtig, dass zu ihrem Schutz auf beiden Seiten Burgen gebaut wurden: die Höhenburg Kirchberg auf der einen, die Burg Sulz auf der anderen Seite. Rund um die Burg Kirchberg baute das Geschlecht der Hohenloher eine Siedlung, die 1373 die Stadtrechte erhielt. Mit Steuererleichterungen wurden die ersten Einwohner angelockt. Die Geschichte des heutigen Kirchberg hatte begonnen. Ihren Fortgang erzählt die Silhouette der Altstadt: Der wehrhafte Stadtturm entstand im 15. Jahrhundert, als Kirchberg an die Städte Hall, Rothenburg und Dinkelsbühl verpfändet wurde, die sie als Festung ausbauten. Im 16. Jahrhundert kauften die Hohenloher sich ihr Kirchberg zurück. 1590 errichteten sie ein Renaissanceschloss als Witwensitz für die Mutter von Graf Wolfgang II. Heute finden hier Besichtigungen und Konzerte statt. Auch sonst herrscht in Kirchberg ein reges Kulturleben – und das in zweierlei Hinsicht. Denn hier wird nicht nur viel Kunst ausgestellt, sie wird auch produziert: Zahlreiche Maler, Töpfer und Bildhauer haben sich angesiedelt, um sich vom malerischen Jagsttal inspirieren zu lassen.
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