Ralf Roletschek, 2009-06-20-pasewalk-by-RalfR-47,



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A20.

Kürassierstadt Pasewalk
Stadtinformation
Am Markt 12
17309 Pasewalk
stadtinfo@pasewalk.de

+49 (0) 39 73/ 25 12 32

http://pasewalk.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Pasewalk
erstellt:
29.09.2017
aktualisiert:
05.12.2023
Wenn sich eine Stadt Kürassierstadt nennt, dann muss diese berittene Gattung der Kavallerie schon eine ordentliche Rolle gespielt haben. Der Namen leitet sich aus dem Französischen ab. Dort bezeichnet ein cuirasse einen Lederpanzer. Im 15. Jahrhundert breitete sich das Wort auch im den deutschen Sprachraum aus und meinte mit „Kürisser“ den Ritter in voller Montur. Im 17. Jahrhundert waren Kürassiere Angehörige der schweren Reiterei. Sie kamen vorwiegend aus dem gehobenen bürgerlichen Stand. Nachdem Pasewalk im Jahr 1720 Preußen zugeschlagen wurde, stationierte man einen Teil des Dragonerregiments Schulenburg in der Stadt. Dragoner sind eigentlich Fußsoldaten, die ihr Pferd nur zur Fortbewegung nutzen. 1819 erhielt das Regiment den Namen „Königin“ Pommern und wurde ein Kürassier-Regiment. Fünf berittene Regimenter blieben fortan in der Stadt und erst im Jahr 1934 endete die traditions- und ruhmreiche Geschichte der berittenen Kavallerie. Die Zeit der Stadt mit ihren Dragonern und Königin-Kürassieren veranschaulicht eine Ausstellung. Pasewalk selbst ist eine wunderbare Ausgangsstation, um die sanfte Landschaft Vorpommerns zu entdecken. Dass hier die feinen Herrschaften zur Sommerfrische hergereist sind, kann man sehr gut nachvollziehen.

 

 

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