Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A39.

Königslutter Domstadt am Elm
Tourist-Information im Rathaus
Am Markt 2
38154 Königslutter
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http://www.koenigslutter.de
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigslutter_am_Elm
erstellt:
10.12.2017
aktualisiert:
17.11.2023
Lothar von Süpplingenburg hat im 12. Jahrhundert gelebt. Zwar ist er von Geburt an ein Graf gewesen, allerdings hatte er am Anfang nicht viel Vermögen. Sein Vater starb bereits kurz nach seiner Geburt. So wurde Lothar der Herr der Burg Süpplingen. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Denn Lothar wurde später durch die Gunst König Heinrichs V. zum Herzog von Sachsen. Und folgte ihm ein paar Jahrzehnte später, nach Heinrichs Abdankung, auf dessen Thron. So wurde aus dem armen Adeligen 1133 der Kaiser des römisch-deutschen Reiches. Seine Persönlichkeit ist so schillernd gewesen, dass sogar eine Stadt nach ihm benannt wurde. Bis heute erkennt man die Verbindung am Stadtnamen. Königslutter wurde zunächst nur als Lutter bekannt. Benannt wurde das Dörfchen nach der Quelle, die ganz in der Nähe entspringt. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts setzte sich allerdings Königslutter durch. Den Leuten gefiel die Verbindung zu dem einst so starken Kaiser. Sie hatten ihm auch viel zu verdanken. Schließlich ist er es gewesen, der den Kaiserdom in der Ortschaft bauen ließ. Gleichzeitig hat er ein Benediktinerkloster gegründet. Lothar hat so viel Geld und Schätze in das Kloster eingebracht, dass es schnell ein Wallfahrtsort wurde und sich zur Stadt entwickelt hat. Und es ist auch die letzte Ruhestätte für Lothar und seine Frau geworden. Bis heute ist der Kaiserdom eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke in Deutschland. Den wirtschaftlichen Aufschwung erlebt die Stadt allerdings durch das Aufkommen der Brautätigkeit. Über 70 Brauhäuser sind berechtigt gewesen, das wohlschmeckende Ducksteinbier zu brauen, dass Königslutter noch berühmter gemacht hat. Das ist aber nicht die einzige bekannte Zunft gewesen. Direkt neben dem Dom erklingen zum Beispiel bis heute im Museum mechanischer Musikinstrumente über 250 Instrumente, die von einer winzig kleinen Spieluhr bis zur riesigen Jahrmarktorgel reichen. Königslutter hat aber noch viel mehr in den Gassen mit den zahlreichen Fachwerkhäusern zu bieten. Nicht umsonst ist es seit Jahrhunderten eines Königstitels würdig.

 

 

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