2micha, Frauenalb_kloster_sued, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A8.

Klosterruine Frauenalb
Klosteruine Frauenalb
Klosterstr. 13
76359 Marxzell
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+49 (0) 721 602997 580

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https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenalb
erstellt:
24.03.2017
aktualisiert:
09.10.2023
Die Klosterruine Frauenalb wäre wohl unumstritten der perfekte Ort für eine Sagen- und Gruselfreizeit. Schließlich ranken sich um die alten Klostermauern die verschiedensten Mythen und Geschichten. Die fangen schon bei der Gründung des Frauenstifts an. Der Gründer des Klosters soll ein gewisser Graf Berthold von Eberstein gewesen sein. Der war mit einem anderen Adeligen, dem Graf von Zimmern befreundet. Und dieser Graf von Zimmern, der hat in einem Schreiben behauptet, dass ihm im Jahr 1134 bei einer Wanderung ein Geist begegnet sein soll. Diese Erfahrung war für ihn so erschreckend, dass er gleich darauf versprach, ein neues Kloster zu bauen. Davon war wieder Graf Berthold von Eberstein so beeindruckt und bewegt, dass er gelobte, Gleiches zu tun. So ließ er kurze Zeit später das Kloster Frauenalb bauen. Zugegeben, diese Geschichte wird von Historikern stark bezweifelt. Aber sie sagt viel über das Kloster Frauenalb, in dem es in knapp 900 Jahren doch so ziemlich drunter und drüber ging. Immer wieder wurde das Frauenstift von Bränden, Zerstörungen, Überfällen und Plünderungen heimgesucht. Mal war es bis zum Rand voll mit allerlei Nonnen, den wertvollsten Gegenständen und bis 40.000 Liter Wein. Dann stand es wieder leer, war ohne Besitzer, bis der nächste Adelige kam, es aufkaufte und wieder im Nimbus der Geschichte verschwand. Heute ist es ruhiger in der Klosterruine Frauenalb. Seit 1960 gehört Frauenalb der Stiftung Frauenalb. Die sorgt dafür, dass die Ruinen restauriert werden – damit man sich bis heute von der Geschichte des Klosters begeistern lassen kann.

 

 

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