User:Kolossos, Altzella-Schuettgebaeude, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A14.
Klosterpark Altzella
Klosterpark Altzella
Zellaer Straße 10
01683 Nossen
altzella@schloesserland-sachsen.de
+49 (0) 3 52 42/ 50 43 5
http://www.kloster-altzella.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Altzella
Zellaer Straße 10
01683 Nossen
altzella@schloesserland-sachsen.de
+49 (0) 3 52 42/ 50 43 5
http://www.kloster-altzella.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Altzella
erstellt:
16.07.2017
aktualisiert:
16.11.2023
Im Jahr 1162 legte Markgraf Otto von Meißen den Grundstein für das Kloster Altzella. Er wollte eine Erbbegräbnisstätte für seine Familie, dem Geschlecht der Wettiner, schaffen. Die Eigenschaften der Zisterzienser schienen ihm für eine Neugründung sehr geeignet: Sie waren arbeitsam und verfügten über großes handwerkliches Können. Bis Anfang des 16. Jahrhunderts waren hier bis zu 250 Mönche ansässig. Sie betrieben Forst- und Teichwirtschaft, bewirtschafteten Gärten und Weinberge. Aber auch kulturell übten die Mönche unschätzbaren Einfluss auf die Entwicklung des Landes aus: In Skriptorien entstanden Schriften auf Pergament mit wertvollen Illustrationen von Initialen und Miniaturen. Eine Schreibkraft schaffte bis zu 10 beschriftete Blätter am Tag. Die Kloster-Bibliothek umfasste 1514 bereits tausend Bände, darunter wertvolle mittelhochdeutsche Übersetzungen. Und in der Altzellaschen Musikpflege liegen die Wurzeln für das Leipziger Konservatorium. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst, Ländereien verpachtet, Kirchengeräte eingeschmolzen und Baumaterial abgebrochen. Altäre und Kleinodien verteilten sich über viele Kirchen in Sachsen. Die Anlage ist heute ist heute die älteste architektur- und kulturgeschichtliche Ruine Sachsens. Sehenswert ist der 1810 angelegte Klosterpark, den man durch ein mächtiges romanisches Säulenportal erreicht. Die Anlage steht unter Naturschutz.
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