Gomera-b, Kloster_weltenburg_2, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A93.
Kloster Weltenburg Donaudurchbruch
Kloster Weltenburg
Asamstraße 32
93309 Kelheim
abtei@kloster-weltenburg.de
09441 204-0
https://kloster-weltenburg.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Weltenburg
Asamstraße 32
93309 Kelheim
abtei@kloster-weltenburg.de
09441 204-0
https://kloster-weltenburg.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Weltenburg
erstellt:
07.07.2020
aktualisiert:
10.01.2024
Der Donaudurchbruch bei Weltenburg gilt als eines der hübschesten Fleckchen in Bayern. Wasser, Felsen und Wälder bilden eine Landschaft von bizarrer Schönheit. Sie entstand als sich die Donau vor 130000 Jahren einen neuen Lauf suchte. Durch die Auswaschung und Durchbrechung der Kalkfelsen entstand ein einmaliges Felsenpanorama. Am besten kann man dieses Naturschauspiel vom Boot aus genießen. An Strudeln und Kiesbänken vorbei treibt man auf die Weltenburger Enge zu. Am Ufer ragen bis zu 40 Meter hohe Felswände steil nach oben. Nicht nur schön, sondern auch unterhaltsam sind die zahlreichen Felsgebilde, die man überall aufragen sieht: Wasser und Wetter haben ihnen in Jahrtausenden markante Formen verliehen. Mit Phantasie kann man zwei sich Küssende entdecken, eine Bischofsmütze, ein Bienenhaus und sogar den bayerischen Löwen. Aus den Wäldern sieht man die Felsen „Peter und Paul” aufragen. Wie Funde belegen, war die Region schon sehr früh besiedelt. Im nahen Altmühltal fand man das 50000 Jahre alte Skelett eines Höhlenmenschen. Hier wurde auch eines der ältesten Kunstwerke Deutschlands entdeckt: ein handtellergroßes Stück Elfenbein, in das ein Mammut eingeritzt ist. Am Beginn des Durchbruchtales steht das älteste Kloster Bayerns. Die Abtei Weltenburg wurde bereits 620 gegründet. Und noch immer ragen ihre mächtigen Mauern aus dem Kies der Stromschlaufe auf. Sehenswert ist die Abteikirche, deren Innenraum von den Künstlerbrüdern Cosmas Damian und Egid Quirin Asam gestaltet wurde. Außerdem gibt es hier die älteste Klosterbrauerei der Welt, das erste Mal wurde sie 1050 erwähnt. Heute sind dort keine Mönche mehr tätig, das dunkle Weltenburger Klosterbräu schmeckt trotzdem gut.
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