Matthias Süßen, Kloster-Roggenburg-msu-wlm-4-, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.
Kloster Roggenburg
Kloster Roggenburg
Klosterstraße 5
89297 Roggenburg
konvent@kloster-roggenburg.de
+49 (0) 73 00/ 96 00 0
http://www.kloster-roggenburg.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Roggenburg
Klosterstraße 5
89297 Roggenburg
konvent@kloster-roggenburg.de
+49 (0) 73 00/ 96 00 0
http://www.kloster-roggenburg.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Roggenburg
erstellt:
09.03.2017
aktualisiert:
16.10.2023
Die ersten Anfänge von Kloster und Gemeinde Roggenburg gehen zurück auf eine Burg der Grafen von Bibereck. Im Jahr 1126 stiftete Graf Bertold von Bibereck zusammen mit seiner Frau und seinen Brüdern das Kloster Roggenburg. Die ersten Mönche kamen aus dem nahen Prämonstratenserkloster Ursberg. Zunächst wurde Roggenburg als Propstei verwaltet, 1444 dann zur Abtei erhoben. Seine Blütezeit aber erlebte Roggenburg im 18. Jahrhundert: Ein Dreigestirn großer Äbte schuf die barocke Pracht, die heute noch bewundert werden kann. Der Neubau der Klostergebäude begann 1732, zwanzig Jahre später wurde der Grundstein für die neue Kirche gelegt. Kaum fertig gestellt, erlitt das Kloster aber schon schwere Schäden durch Plünderungen in den Wirren des Krieges, bevor es schließlich 1802 im Zuge der Säkularisierung aufgehoben wurde. Heute sind in der Klosteranlage die Gemeindeverwaltung von Roggenburg, eine Schule und ein Museum untergebracht. Und 180 Jahre nach der Aufhebung sind die Prämonstratenser wieder ins Kloster zurückgekehrt und erfüllen das Areal mit neuem Leben. 2001 wurde der „Prälatengarten“ als Haus für Kunst und Kultur in Betrieb genommen. In einem Neubau ist ein Bildungszentrum für Familie, Umwelt und Kultur untergebracht. Es gibt einen Klostergasthof und einen Laden, vor allem aber lädt die Klosterkirche zur Besichtigung ein.
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