Ekki01, Ochsenhausen_Abbey, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.
Kloster Ochsenhausen
Stadtverwaltung Ochsenhausen
Marktplatz 1
88416 Ochsenhausen
stadt@ochsenhausen.de
+49 (0) 73 52/ 92 20 0
http://www.ochsenhausen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsabtei_Ochsenhausen
Marktplatz 1
88416 Ochsenhausen
stadt@ochsenhausen.de
+49 (0) 73 52/ 92 20 0
http://www.ochsenhausen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsabtei_Ochsenhausen
erstellt:
09.03.2017
aktualisiert:
16.10.2023
1073 urkundlich zum ersten Mal erwähnt, haben hier 700 Jahre Mönche im Geiste des heiligen Benedikt gelebt – ora et labora: bete und arbeite! Mit der Säkularisierung ging das klösterliche Leben zu Ende und das Gebäude im Jahre 1825 an den König von Württemberg über. Damals erwirtschaftete das Kloster ein Einkommen, das einem sehr reichen, wohlhabenden Kleinstaat entsprach. Ein Schnäppchen also für den König. Heute befinden sich auf dem Gelände die Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg und ein Klostermuseum. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 500 Quadratmetern erzählt das Museum die reiche Geschichte der ehemaligen Abtei. Zu den interessantesten Zeugnissen zählt das beidseitig bemalte mittelalterliche Stifterbild, das die Gründungsgeschichte des Klosters erzählt. Einen Eindruck von der einstigen Prachtentfaltung im Kloster vermitteln die kunstvollen Ornate, Messgewänder und die liturgischen Geräte aus der Schatzkammer der Äbte. Ein Prunkstück des Museums ist die gotische, aus Silber gegossene Turmmonstranz aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Seit 1977 findet am ersten Maisonntag wieder der Sankt-Georgs-Ritt statt, eine barocke Reiterprozession mit nahezu 600 Reitern. Ein vom ungewohnten Reiten geplagter Mönch schrieb einst: „Wenn’s doch nur eine Fußprozession wäre ..."
« zurück zur Startseite Reisen