Matthias Süßen, Kloster_Cismar-msu-2020-9-9904, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A1.
Kloster Cismar
Kloster Cismar
Bäderstraße 42
23743 Grömitz/Cismar
scholz@kloster-cismar.de
+49 (0) 43 66/ 81 32 22
http://www.kloster-cismar.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Cismar
Bäderstraße 42
23743 Grömitz/Cismar
scholz@kloster-cismar.de
+49 (0) 43 66/ 81 32 22
http://www.kloster-cismar.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Cismar
erstellt:
30.10.2016
aktualisiert:
29.11.2023
Lose Sitten sollen geherrscht haben, als 1177 in Lübeck ein Benediktinerkloster gegründet wurde. Denn in dem Gebäude wohnten sowohl Mönche als auch Nonnen- nicht nur damals etwas Unerhörtes. Deshalb versuchte man, die Mönche aus der Stadt zu verbannen. Der Konvent weigerte sich zunächst erfolgreich, aber nach einigen Auseinandersetzungen und dank päpstlicher Hilfe schaffte man es schließlich, die Verbannung durchzuziehen. Die Mönche wurden an das Ende einer Ostseebucht nach Cicimeresthorp geschickt- das heutige Cismar. Doch es dauerte noch bis 1246, bis alle Mönche in das Kloster Cismar umgesiedelt waren. Groß war die Klostergemeinschaft nie, doch dank des Hafens und der kostbaren Reliquien erstarkte das Kloster rasch. Ein Blutstropfen Christi sowie ein Dorn seiner Krone und eine Heilquelle machten das Kloster bald zu einem Wallfahrtsort. Nach der Reformation verfiel das Kloster mehr und mehr. Es wurde letztendlich zu einem Gutshof und wieder verfielen Sitte und Moral. Heute kann man noch die Reste der gewaltigen Klosteranlage besichtigen- die einschiffige Kirche war 60 meter lang. Herzstück des Klosters ist der prachtvolle Altar aus dem frühen 14. Jahrhundert. Er ist der älteste geschnitzte Altar, den die Kunstgeschichte kennt und gilt wegen seines Alters, der über 120 Einzelfiguren und der künstlerischen und theologischen Komposition als einmaliges Werk der Gotik. Mit verschiedenen Ausstellungen, Konzerten und Veranstaltungen steht das Kloster nun ganz im Zeichen der Kunst und Kultur und lockt viele Besucher an.
« zurück zur Startseite Reisen