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Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A29.

Klassizismus in Oldenburg
Tourist-Information
Lange Str. 3
26122 Oldenburg
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+49 (0) 441/ 36 16 13 66

https://www.oldenburg-tourismus.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Oldenburg_(Oldb)
erstellt:
27.10.2017
aktualisiert:
21.11.2023
Peter Friedrich Ludwig und Paul Friedrich August, der Herzog und sein Sohn, sind es, in deren Regierungszeit Oldenburg zur klassizistisch geprägten Residenzstadt ausgebaut wurde. Das war von 1785 bis 1853. Die ersten Häuser im neuen Stil entstanden für Hofbedienstete. Sie umrahmten an der Huntestraße den Schlossbezirk nach Süden. Gebaut hat sie Heinrich Gottlieb Becker. Er war auch verantwortlich für die Neugestaltung des Rasteder Schlosses, nicht weit von Oldenburg entfernt. Der Umbau der schwer beschädigten Lambertikirche aus dem 13. Jahrhundert gilt als größtes Werk seines Nachfolgers Joseph Bernhard Winck. Er arbeitete fast zwanzig Jahre für die Herzöge. In dieser Zeit entstanden das Haarentor und der Platz am Heiliggeisttor. Heinrich Carl Slevogt war federführend beim Umbau des Schlosses. Er hatte bei Karl Friedrich Schinkel studiert, dem führenden Baumeister im norddeutschen Raum. Das Schüttorfsche Haus am Casinoplatz, erbaut im Jahre 1488, gestaltete er zum Kammergebäude um. 1803 wurde der Pferdemarkt angelegt. Der geräumige Platz gilt mit seinen Baumreihen als der klassizistische Paradeplatz. Den Plan für die symmetrische Bebauung zeichnete Heinrich Stark, der als Baukondukteur 1822 nach Oldenburg kam. Er baute auch das Wohnhaus Muck, ein fünfachsiges Traufenhaus mit zwei Geschossen, das als typisch für ein vornehmes Stadthaus gilt. Angefangen mit dem Klassizismus hatte alles in Rom. Der Schriftsteller Johann Joachim Winckelmann war dorthin gegangen, um sich mit der Antike zu beschäftigen. 1764 veröffentlichte er sein Hauptwerk „Geschichte der Kunst des Altertums“. Darin bezeichnet er die Antike als Ideal, das es nachzuahmen gilt.

 

 

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