Mussklprozz, HochdorfKeltenmuseum, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A81.
Keltenmuseum Hochdorf/Enz
Keltenmuseum Hochdorf/Enz
Keltenstraße 2
71735 Eberdingen
keltenmuseum@t-online.de
07042 / 7891
http://www.keltenmuseum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Keltenmuseum_Hochdorf
Keltenstraße 2
71735 Eberdingen
keltenmuseum@t-online.de
07042 / 7891
http://www.keltenmuseum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Keltenmuseum_Hochdorf
erstellt:
03.07.2020
aktualisiert:
12.10.2023
Der Hohenasperg ist weit und breit der höchste Berg in der Umgebung. Vielleicht war er deshalb von jeher als Siedlungsstätte beliebt. Schon in der Jungsteinzeit (5500 bis 3400 v. Chr.) lebten hier Menschen. Berühmt ist der Hohenasperg jedoch für seine Keltengräber aus dem 5. und 6. Jahrhundert. Damals lebten die Kelten hier in ländlichen Siedlungen. Ihre Toten bestatteten sie in Hügelgräber-Friedhöfen. Die monumentalen Grabhügel auf dem Hohenasperg waren der Oberschicht vorbehalten. Inmitten der Fundstellen liegt das Keltenmuseum Hochdorf. Von hier aus kann man ein Stück auf dem Keltenweg wandern, der die einzelnen Fundstellen miteinander verbindet. Komplett ist die 30 km lange Strecke eine nette Fahrradtour. Zu sehen sind Grabhügel wie etwa das „Kleinaspergle“ – mit einem Durchmesser von 60 Metern und 8 Metern Höhe ein monumentaler Anblick. Ein spektakulärer Fund ist das Fürstengrab Hochdorf: Unter einem mächtigen Hügel fand man 1978 eine völlig unberührte Grabkammer. Der Verstorbene lag auf einer Bronzeliege, als Zeichen seines Standes hatte man ihm Schmuck, einen Dolch und einen eisenbeschlagenen Wagen mitgegeben. Prunkstück der Kammer ist ein bronzener Löwenkessel, der 400 Liter Met fasste. Im Keltenmuseum wird die ferne Zeit wieder erlebbar. In dem Gebäude, dessen Architektur die klassische Form des Grabhügels aufnimmt, wurde eine komplett bestückte Grabkammer nachgebaut. Ein originalgetreues keltisches Gehöft vermittelt zudem einen Eindruck vom Alltagsleben jener Epoche.
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