User:Thomas Mirtsch, Klosterhof_Reichskartause_Buxheim2, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7 und der A96.

Kartause Buxheim
Kartause Buxheim
An der Kartause 15
87740 Buxheim
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+49 (8331) 61804

https://www.kartause-buxheim.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Buxheim
erstellt:
10.03.2017
aktualisiert:
17.01.2023
Beten, Meditieren, Studieren, Essen und Schlafen – das Leben der Kartäusermönche in der frühen Neuzeit war auf wenige Dinge reduziert. Wie eindrucksvoll sie dennoch in ihren Klöstern in Deutschland gelebt haben, erfährt man bei einem Besuch im oberschwäbischen Buxheim. Das dortige ehemalige Kartäuser-Kloster wurde um 1100 gergündet und über die Jahrhunderte des Öfteren neu gebaut. Der jetzige Bau stammt aus dem Jahre 1402. Die Blütezeit des Klosters lässt sich jedoch noch deutlich später verorten. Vor allem zwischen 1680 und 1840 erlebte die Anlage Buxheim eine große überregionale Bedeutung. Das einfache Leben der Kartäuser-Mönche geht zurück auf den Ordensgründer, den heiligen Bruno von Köln. Seine Vorstellung von einem enthaltsamen und zurückgezogenen Gelehrtenleben breitete sich über ganz Europa aus. Heute sind die Spuren der Kartäuser in Deutschland beinahe verschwunden. Das Kloster in Buxheim gilt als eine der am besten erhaltenen Anlagen dieser Art in der Bundesrepublik. Ein Highlight beim Besuch des ehemaligen Klosters ist das Zellenhaus, in dem die ehemaligen Mönchszellen zu sehen sind. Hier spielte sich das Leben der ehemaligen Bewohner hauptsächlich ab. Neben Informationen über die Geschichte des Ordens und seinen Gründer sind auch ein Besuch der Kartausenkirche und der Annakapelle ein eindrucksvolles Erlebnis. Die Geschichte des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit aus der Sicht eines religiösen Lebens – in der Kartause Buxheim ermöglichen sich den Besuchern neue Perspektiven auf die bewegte Geschichte Europas.

 

 

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