Neptuna, Karlsruher_Grat_4_260807, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A5.
Karlsruher Grat Ottenhöfen
Tourist-Information
Großmatt 15
77883 Ottenhöfen im Schwarzwald
tourist-info@ottenhoefen.de
+49 (0) 78 42/ 80 44 4
http://www.ottenhoefen-tourismus.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Karlsruher_Grat
Großmatt 15
77883 Ottenhöfen im Schwarzwald
tourist-info@ottenhoefen.de
+49 (0) 78 42/ 80 44 4
http://www.ottenhoefen-tourismus.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Karlsruher_Grat
erstellt:
12.01.2017
aktualisiert:
06.10.2023
Der Karlsruher Grat lässt bei jedem Wanderer alpine Gefühle aufkommen. Denn Berge sind sonst recht rar im Schwarzwald, kommen hier aber häufig vor. Viele Touristen kommen jedes Jahr hier her und genießen die Natur, zum Beispiel die Edelfrauen-Wasserfälle, die ihren Namen durch eine Sage bekommen haben. Auf Schloss Bosenstein soll einst ein Ritter mit seiner Gemahlin gelebt haben. Diese nahm ihren Treueschwur nicht sehr ernst. Der Ritter zog irgendwann mit seinem Herrn in den Krieg. Eines Tages klopfte eine Bettlerin an die Tür seiner Gemahlin und bat um Hilfe. Doch die Schlossherrin verspottete und vertrieb sie. Die Bettlerin legte daraufhin einen Fluch auf die Frau: Sie solle 7 Kinder zur Welt bringen, alle ebenso ärmlich wie die Bettlerin selbst. Und der Fluch wurde wahr. Die Schlossherrin beauftragte eine Magd, alle 7 Kinder im Schlossweiher zu ertränken. Doch der Ritter war inzwischen zurückgekehrt und erwischte die Magd dabei. Er wurde wütend und beauftragte sie, seiner Frau zu sagen der Auftrag sei erfüllt. Derweil brachte er die Kinder auf eine andere Burg, wo sie zwar das Harfenspielen erlernten, aber in ärmlichen Verhältnissen lebten. 7 Jahre später ließ der Ritter die Kinder zu einem Fest auf seine Burg bringen. Dort spielten sie Lieder, die von ihrem furchtbaren Schicksal handelten. Die Frau des Ritters sagte empört, jemand der so etwas Schreckliches tut, sollte lebendig eingemauert werden. Damit hatte sie ihr eigenes Todesurteil gefällt: Sie wurde in eine Höhle eingemauert. Später wurde diese geflutet, um die Frau von ihrem Leid zu erlösen. Seitdem nennt man diese Höhle das Edelfrauengrab am Karlsruher Grat. Wem die Wanderungen zu mühsam werden, kann in einer der zahlreichen Gasthäuser Zuflucht suchen und sich bei einem Bier von den Einheimischen noch mehr Legenden über den Karlsruher Grat erzählen lassen.
« zurück zur Startseite Reisen