Thomlange, Stiftskirche_St._Marien_und_St._Nikolaus_02, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A2.
Jerichower Land
Touristinformation Genthin
Dattelner Straße 1
39307 Genthin
info@touristinfo-genthin.de
+49 (0) 39 33/ 80 22 25
http://www.touristinfo-genthin.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Jerichow
Dattelner Straße 1
39307 Genthin
info@touristinfo-genthin.de
+49 (0) 39 33/ 80 22 25
http://www.touristinfo-genthin.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Jerichow
erstellt:
02.11.2016
aktualisiert:
17.11.2023
Backstein auf Backstein schichteten die Arbeiter im 12. Jahrhundert, als sie die Klosterkirche in Jerichow errichteten, Natursteine gab es nicht. Die Kirche ist iin der Gegend das markanteste Beispiel für diesen Baustil. Der Einfluss des Klosters der Prämonstratenser war außerdem so groß, dass die ganze Gegend nordöstlich von Magdeburg nach dem Ort benannt wurde: Jerichower Land. Folgt man der alten Handelsstraße Richtung Berlin nach Norden, kommt man zunächst nach Burg. Im Mittelalter trugen die Tuchmacher dazu bei, die Stadt zu entwickeln, später kamen weitere Industrien hinzu. Theodor Fontane hat hier einige Jahre als Apotheker gearbeitet. Bemerkenswert sind die vielen Türme von Burg. Nähreres zu deren Geschichte erfährt man bei einer Führung durch die Altstadt. Südlich der Stadt zeigt das Großsteingrab von Körbelitz, dass hier schon 2000 Jahre vor Christus Menschen gelebt haben. Schmuck und ein bronzenes Schwert fand man als Grabbeilage auf dem Hügelgräberfeld im Wald bei Großwulkow weiter nördlich. Die Gräber sind aus der mittleren Bronzezeit. Weiter an der Straße der Romanik, vorbei an Dorfkirchen im Backsteinstil, führt der Weg nach Genthin. Im Kreismuseum wird die Geschichte der Region von der Eiszeit bis heute lebendig. Auch der Figurengrabstein in Altenplatow ist einen Abstecher wert. Auf dem Weg nach Norden zeigt der Burgwall neben der Stadtkirche in Jerichow die Spuren der slawischen Besiedlung. Auch die Namen vieler Ortschaften zeugen davon, was an den Endungen -itz, -ig und –ow - wie in Jerichow - zu sehen ist.
« zurück zur Startseite Reisen