Frank11NR in German Wikipedia, Japanischer_Garten,_170705_001, Public Domain
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6 und der A63.
Japanischer Garten Kaiserslautern
Japanischer Garten Kaiserslautern
Am Abendsberg 1
67657 Kaiserslautern
info@japanischergarten.de
+49 (0) 6 31/ 3 70 66 00
http://www.japanischergarten.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Japanischer_Garten_(Kaiserslautern)
Am Abendsberg 1
67657 Kaiserslautern
info@japanischergarten.de
+49 (0) 6 31/ 3 70 66 00
http://www.japanischergarten.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Japanischer_Garten_(Kaiserslautern)
erstellt:
20.01.2017
aktualisiert:
19.10.2023
Schon Buddha war ein Freund der Gartenbaukunst. Von ihm ist der Satz überliefert: „Tag und Nacht wächst der Schatz guter Taten bei denen, welche Gärten und Haine anlegen, Brücken errichten, Brunnen und Wasserleitungen bauen.“ Eine Handvoll Menschen in Kaiserslautern hat dieses Zitat offenbar ernst genommen. 1997 gründeten sie einen Verein, der den Bau eines japanischen Gartens zum Ziel hatte. Drei Jahre später konnte die Anlage auf dem Areal eines ehemaligen Parks eröffnet werden. Viele Elemente wie etwa ein Sandsteinfelsen und der alte Baumbestand wurden in den japanischen Garten integriert. Nun bilden die bis zu 130 Jahre alten Blutbuchen, Baumhaseln und Tulpenbäume eine kunstvolle Einheit mit künstlichen Seen, Wasserfällen und Brücken. Japanische Gärten sind Orte der Meditation. Ihr Grundprinzip ist der Minimalismus. Wenige, sorgsam ausgewählte Elemente formen eine Landschaft von schlichter Schönheit. Auch in Kaiserslautern wurde viel Wert darauf gelegt. Licht und Schatten, Wasser, Steine und Pflanzen sind zu einem harmonischen Ensemble verbunden. Der Besucher wandert durch ein Stück bewusst gestaltete Natur, in dem nichts dem Zufall überlassen wurde. Grün in allen seinen Schattierungen gibt den Ton an und vermittelt den Eindruck von Beständigkeit. Blühende Pflanzen wie Azaleen und Kamelien sind meist nur in einer Farbe angepflanzt. 2003 entstand zusätzlich ein Stein- und Moosgarten, in dem ruhende Steine und dahinfließendes Wasser einen angenehmen Kontrast bilden. 2004 erhielt der Verein Fördermittel aus einem japanischen Fonds, die er zum Bau eines Tee- und Gästehauses verwendete. Wer heute durch den Garten spaziert, bekommt selbst das Gefühl durch Japan und seine fürstlichen Gärten zu spazieren.
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