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Industrieland NRW Metallverarbeitung im Bergischen Städtedreieck
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erstellt:
30.10.2016
aktualisiert:
24.10.2023
Industrieland NRW: Metallverarbeitung im Bergischen Städtedreieck Ein Viereck wird zum Dreieck! Die „Geometrie“ dieser industriell geprägten Region hat schon einmal eine Wandlung durchgemacht: Als „Wupperviereck“ wurde die Ansammlung mittelbergischen Städte entlang der Wupper im 19. Jahrhundert noch bezeichnet. Anfang des 20. Jahrhundert wurden die Städte dann nach und nach zu den drei bergischen Großstädten zusammengefasst: Wuppertal, Remscheid und Solingen. Ein Rechteck passte da nicht mehr recht. So wurde das ehemalige Viereck zum „Bergischen Städtedreieck“. Ganz nach dem Motto „Wasser ist Kraft“ hat man in dieser Region schon früh die naturgegebenen Ressourcen genutzt. So mauserten sich die „bergischen Drei“ schnell zu einem der Hauptakteure der industriellen Revolution in Deutschland. Einige bezeichnen die Region an der Wupper gar als „Wiege der Industralisierung“ in Europa. In der Tradition dieses Wirtschaftstsandortes ist das Städtedreieck bis heute Unternehmerregion geblieben: Maschinenbau, Schneidwaren aber vor allem Metallverarbeitung sind hier angesiedelt. Hohe Viadukte, Tunnel und Serpentinenstraßen verbinden die Höhen und Täler des Mittelgebirges damals wie heute. Immer noch findet man entlang der Wupper zahlreiche „Kotten“: Wohnhäuser und Werkstätten, die abseits der dörflichen Gemeinschaft bewohnt und betrieben wurden. Nach dem Ersetzten der Wasserkraft durch Dampfmaschinen und Elektromotoren verloren die Kotten zwar ihren Lagevorteil und damit an Bedeutung. Viele sind allerdings noch gut erhalten und zeugen von den harten Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen. Teilweise wird in ihnen sogar noch produziert. Die Natur durfte inzwischen wieder zur Ruhe kommen. Und so lohnt es sich, den alten Kotten, eingebettet in das Mittelgebirge, einen Besuch abzustatten.

 

 

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