Ulomek-foto de, Hoheward_Horizont_Observatorium_1, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A2.

Industriekultur Zeche Ewald/Halde Hoheward
erstellt:
19.05.2021
aktualisiert:
24.10.2024
„Vom Kohlenstaub zum Kunstwerk“ – dieser Slogan könnte nicht treffender die Transformation der Zeche Ewald und der Halde Hoheward beschreiben. Was einst das Herzstück der Ruhrgebietsindustrie war, ist heute ein faszinierender Landschaftspark, der die Geschichte des Bergbaus mit moderner Kunst und Natur vereint. Die Zeche Ewald war über Jahrzehnte eine der größten Zechen im Ruhrgebiet. Ihre Schächte reichten tief in die Erde, um die begehrte Kohle zu fördern. Bis zur Stilllegung im Jahr 2000 waren hier zeitweise bis zu viertausend Bergleute beschäftigt. Heute zeugen die imposanten Fördertürme und die riesigen Maschinenhallen noch immer von der einstigen Bedeutung des Bergbaus. Die Halde Hoheward, die seit den 1980er Jahren durch die Ablagerung des Abraums aus dem Bergbaubetrieb entstand, ist mit einer Fläche von etwa 170 Hektar und einer Höhe von 111 Metern die größte Halde des Ruhrgebiets. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Gebiet rund um die Zeche Ewald und die Halde Hoheward grundlegend verändert. Der Landschaftspark Hoheward begeistert mit seiner einzigartigen Aussicht über das Ruhrgebiet. Ein besonderes Highlight ist das Horizontobservatorium, von dem aus man bei klarem Wetter bis zum Kölner Dom sehen kann. Als eine der dunkelsten Stellen im Ruhrgebiet bietet sie ideale Bedingungen für Sternbeobachtungen. Die Verbindung von Industriegeschichte und Natur ist ein Markenzeichen des Landschaftsparks Hoheward. Skulpturen und Installationen internationaler Künstler sind harmonisch in die Landschaft integriert und laden zum Entdecken ein.

 

 

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