Avda, Zeche_Zollverein_-_Schacht_12_-_Rückansicht_-_2013, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A42.

Industriekultur Welterbe Zollverein
UNESCO-Welterbe Zollverein
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen
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+49 (0) 201/ 24 68-10

http://www.zollverein.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Zollverein
erstellt:
01.03.2018
aktualisiert:
31.10.2023
Wenn die UNESCO den Titel Weltkulturerbe verleiht, dann ist es in der Regel sehenswert. Und wenn eine Zeche diesen Titel bekommt, obwohl sie eigentlich einstmals bloß zur Kohleförderung errichtet wurde, dann hat es mit dieser Zeche was ganz Besonderes auf sich. Die Zeche Zollverein, oft als Eiffelturm des Ruhrgebietes bezeichnet, ist mit dem Förderturm im Bauhausstil weithin sichtbar. 1986 schloss die Zeche und sieben Jahre später stellte auch die benachbarte Kokerei Zollverein den Betrieb ein. Zu dem Zeitpunkt war an die Möglichkeit eines Weltkulturerbes gar nicht zu denken. Denn Zollverein war eine kleine Welt für sich, abgeschottet vom übrigen Essen lebten und arbeiteten hier Generationen von Bergarbeitern. Nach der Stilllegung hat man der Zeche Zollverein Schacht XII, so der offizielle Name, neues Leben eingehaucht. Zahlreiche Veranstaltungen finden regelmäßig statt, und Künstler geben sich die Klinke in die Hand. Des Weiteren haben sich auf dem ehemaligen Zechengelände das RuhrMuseum und das Designzentrum angesiedelt. Das Designzentrum ist bundesweit bekannt für die Auszeichnung des „red dot Award“ für kreative Produkte, das RuhrMuseum wird 2006 eröffnet. Wer sich etwas vom Förderturm und dem ehemaligen Gebäude der Kohlenwäsche entfernt, wandelt zwischen alten zugewachsenen Bahngleisen oder auf dem „Blauen Pfad“ der Kokerei. Nicht zu vergessen sind die Bergarbeitersiedlungen rund um die Zechenanlage. Auch sie gehören zum Weltkulturerbe und zeigen, wie die Menschen dort einst gewohnt haben.

 

 

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