Christian Nawrot, Bergbaumuseum_Sommer_2013, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A43.
Industriekultur Deutsches Bergbau-Museum
Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
info@bergbaumuseum.de
+49 (234) 5877 126/128
https://www.bergbaumuseum.de/de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Bergbau-Museum_Bochum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
info@bergbaumuseum.de
+49 (234) 5877 126/128
https://www.bergbaumuseum.de/de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Bergbau-Museum_Bochum
erstellt:
01.03.2018
aktualisiert:
26.10.2023
Wenn Sie bereits länger im Ruhrgebiet unterwegs sind, dann haben Sie schon einige Zechen gesehen, die seit Jahren nicht mehr in Betrieb sind und zu einem Industriedenkmal umfunktioniert wurden. Doch so interessant ein Zechengelände auch ist, wie ein Bergarbeiter unter Tage gearbeitet hat, das erfährt man nur im Bergbau-Museum mitten in Bochum. Weithin sichtbar ist der 70 Meter hohe Förderturm des Museums, der im Übrigen auf der Dortmunder Zeche Germania zum Einsatz kam. Umgekehrt hat man aber auch von dort oben einen wunderbaren Blick auf Bochum und das umliegende Ruhrgebiet. Aber darum geht es hier gar nicht, denn der Ausflug soll ja in die andere Richtung führen – nach unten, unter die Erde. Unter dem Förderturm geht es rund 15 bis 20 Meter hinab in einen Stollen, der auf 2,5 Kilometern Länge einen Rundweg bildet. Natürlich fahren echte Bergarbeiter viele Hundert Meter tief, doch dieses ist auch kein echtes Bergwerk. Interessant und sehenswert ist es jedoch allemal. Zahlreiche Maschinen, Geräte, Übersichtskarten, Modelle und Schautafeln verdeutlichen, wie hart und gefährlich die Arbeit der Bergleute war. Auch der Abbau von Braunkohle, Eisenerz, Erdgas und die Arbeitsweise im Tiefseebergbau werden erläutert ebenso wie eine Sammlung Mineralien und Gestein, denn Stein ist nicht gleich Stein. Für jeden Besucher des Ruhrgebietes ist das Bergbau-Museum Pflicht, um zu erfahren, unter welchen Bedingungen die Menschen im „Motor Deutschlands“ wirklich arbeiteten. Oder wie man im Ruhrgebiet auch sagt: Auf Zeche waren.
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