Thomas Robbin, Bergbaumuseum, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A1, der A2, der A3, der A31, der A43, der A44, der A45 und der A52.

Industrie • Kultur • Landschaft • Metropole Ruhr
Besucherzentrum Ruhr
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen
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+49 (0) 2 01/ 24 49 89 32

http://www.metropoleruhr.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Ruhrgebiet
erstellt:
26.12.2016
aktualisiert:
24.10.2023
Wer die lange, orange Rolltreppe der Zeche Zollverein in Essen hinauffährt, der versteht sofort, wie die sich fremden Worte Industrie, Kultur und Landschaft hier zu einer untrennbaren Industriekulturlandschaft verschmolzen sind. 55 Meter führt die Gangway hinauf, man hat genügend Zeit, Fotos zu machen oder einfach aus dem Fenster raus zu staunen über diesen postindustriellen Vorzeigebau. Wo einst Kohle gefördert wurde, ist heute die Kunst zuhause. Oben angekommen, steht man im Foyer des Ruhr­-Mu­se­ums und im Besucherzentrum der Route Industriekultur. Diese erstreckt sich zwischen dem rheinischem Schiefergebirge, westfälischer und niederrheinischer Bucht. Die Metropole Ruhr hat über 5 Millionen Einwohner, ist aber weder eine landschaftliche noch eine historisch-politische Einheit. Vielmehr ist sie ein wirtschaftsgeografischer Raum, der auf den 1920 gegründeten Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk zurückgeht. Das ehemals von der Montanindustrie geprägte Gebiet ist spätestens seit der Auszeichnung zur „Kulturhauptstadt Europas“ im Jahre 2010 eine Hochburg moderner Kunst und Neu-Nutzung von ehemaligen Industriebauten geworden. Zwischen Duisburg, Bochum, Dortmund, Essen und Oberhausen ist der Wandel von Europas legendärer Kohle- und Stahlregion zu einer modernen Kulturmetropole zu erleben. Per Schiff oder Auto, per Fahrrad oder zu Fuß lässt sich hier vieles entdecken: 25 Standorte der Industriegeschichte des Ruhrgebietes, neun Panoramen der Industrielandschaft sowie zwölf historische Siedlungen.

 

 

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