Axel Hindemith, Industriemuseum_Lohne_Fassade, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A1.

Industrie Museum Lohne
Industrie Museum Lohne
Küstermeyerstraße 20
49393 Lohne
info@industriemuseum-lohne.de

+49 (0) 44 42/ 73 03 80

http://www.industriemuseum-lohne.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Industriemuseum_Lohne
erstellt:
30.10.2016
aktualisiert:
22.11.2023
Seit über 200 Jahren lieben die Lohner ihre Industrie. Buchstäblich federführend waren sie bei – der Schreibfeder. Aber auch Tabak, Pinsel und Korken fanden ihren Platz in Lohne. Aus diesem Grund hat der Heimatverein seit 1953 industrielle Schätze aus dem Ort zusammengesucht. Gesammelt wurden die Exponate dann auf dem Dachboden des Rathauses. Mit den Jahren wuchs die Sammlung so enorm an, dass der Dachboden nicht mehr ausgereicht hat. Es wurde also ein Museum geplant, das seit 1988 die Schätze aller Lohner Industriezweige konserviert. Zum Beispiel noch ein komplett erhaltenes Fuldamobil. Von 1954 bis 1955 wurde dieses seltsam anmutende Auto in Lohne produziert. Es ist sehr klein, fährt auf drei Rädern und bietet gerade einmal Platz für zwei Passagiere. Es sollte eine Revolution für den Automarkt sein. Nach nur 20 Jahren Produktionszeit war aber Schluss, denn so richtig angenommen wurde der futuristische Stil des Autos nicht. Das Industriemuseum hat aber auf über 1000 Quadratmetern noch mehr zu bieten. Zum Beispiel kann man seine eigene Schreibfeder gestalten oder einem Pinselmacher bei der Arbeit über die Schulter schauen. Denn bereits seit dem 19. Jahrhundert wurden Schreibfedern, Pinsel und Bürsten in Lohne hergestellt. Damit hat sich die Stadt bereits sehr früh einen überregionalen Namen als "Stadt der Spezialindustrien" gemacht. Aber auch die neuesten Industriezweige in Lohne werden gezeigt. Denn die Stadt möchte auch in den nächsten Jahrzehnten so innovativ bleiben, wie in den vergangenen 200 Jahren.

 

 

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