Helge Klaus Rieder, Olewiger_Bach_1, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A61.
Hunsrück
Hunsrück-Touristik GmbH
Gebäude 663
55483 Hahn-Flughafen
info@hunsruecktouristik.de
+49 (6543) 507 700
https://www.hunsruecktouristik.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Hunsr%C3%BCck
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erstellt:
19.06.2020
aktualisiert:
18.10.2023
Im Städteviereck zwischen Trier, Koblenz, Mainz und Saarbrücken liegt der Hunsrück, ein waldreiches Schiefergebirge. Die Landschaft mit ihren lang gestreckten Höhenzügen und den zerklüfteten Tälern ist ein beliebtes Feriengebiet. Es gibt einen hohen Bestand an Buchen, Eichen und Fichten – die ideale Umgebung für seltene Pflanzen und Tiere. Hier leben Eisvögel und Wildkatzen. Wanderer können amWegesrand Wildgladiolen entdecken. Im 18. Jahrhundert war die Gegend bei Spaziergängern noch nicht so beliebt: Damals hauste hier der Räuberhauptmann „Schinderhannes“. Gemeinsam mit seiner Bande raubte er Kaufleute aus. Die Straßen, auf denen die Kaufleute unterwegs waren, existieren noch immer. Heute kann man sie mit gemieteten Planwagen und Pferdegespann befahren. Eine Alternative ist der Schinderhannes-Radweg: Auf der 38 Kilometer langen Strecke zwischen Emmelshausen und Simmern sind übrigens auch Skater willkommen. Begegnungen mit dem Schinderhannes muss man auf keiner der Routen fürchten: Der Räuber wurde 1803 mit 19 seiner Genossen in Mainz geköpft. Wer nach dem Wandern gutbürgerlich essen geht, lernt die bodenständige, deftige Küche der Region kennen. Beliebt sind Schlachtplatten, auf denen sich Wellfleisch, Sauerkraut, Blut- und Leberwürste türmen. Probieren sollte man den Hunsrücker „Schaukelbroore“, ein Schwenkbraten, der über einem offenen Buchenholzfeuer gegart wird. Wer es rustikal liebt, trinkt dazu einen „Viez“ (den Apfelwein der Region) oder einen Obstschnaps..
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