Gregor Rom, Schloss_Hundisburg_Luftbild_2, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A2.

Hundisburg Schloss und Garten
Schloss Hundisburg
39343 Hundisburg
info@schloss-hundisburg.de

+49 (0) 39 04/ 72 57 41

http://www.schloss-hundisburg.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Hundisburg
erstellt:
02.11.2016
aktualisiert:
17.11.2023
Der Name Hundisburg sagt es noch: Wo heute das Schloss steht, stand früher eine Burg. Sie sollte die Grenze des Erzbistums Magdeburg sichern helfen. Der Bergfried, d.h. der Hauptturm der Burg ist noch erhalten und gehört als Südturm zum heutigen Schloss. Schon Mitte des 16. Jahrhunderts ließ der Schlossherr den Turm mit Wohnräumen ausbauen. Auch die „welsche Haube“ ist aus dieser Zeit. Heute finden Besucher Laden, Spinnstube, Restaurant und Kunstausstellungen in den Gebäuden des Schlosses, dessen Hauptgebäude nach einem Brand nach Kriegsende liebevoll rekonstruiert wurde. Im Südflügel steht der Wald im Mittelpunkt. Im Haus des Waldes gibt es alles Wissenswerte zum Thema. Der Landbaumeister Hermann Korb aus Braunschweig begann 1693 mit einem Neubau des Schlosses, im Auftrag von Johann Friedrich von Alvensleben. Er benötigte fünfzehn Jahre, um das heute bedeutendste Barockschloss von Sachsen-Anhalt errichten zu lassen. Einige Jahrzehnte später war auch der Garten angelegt, durch den man noch heute schlendern kann. Zu spät allerdings für Gottfried Wilhelm Leibniz. Der Philosoph und Universalgelehrte besuchte bereits 1704 die adeligen Besitzer und konnte die Schönheit des Gartens noch nicht genießen. Noch später, Anfang des 19. Jahrhunderts, wird ein englischer Landschaftspark angelegt. Er verbindet das benachbarte Kloster Althaldensleben mit dem Schloss. Im Sommer hört man Musikfetzen im Park. Es sind Musiker der internationalen Sommerakademie der Europa Philharmonie. Sie üben für die Konzerte, die im Schloss stattfinden.

 

 

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