Bermicourt, Hohwacht_from_the_SE_1, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A1.

Hohwachter Bucht
Touristinformation Hohwacht
Berliner Platz 1
24321 Hohwacht
info@hohwacht.de

+49 (0) 43 81/9 05 50

http://www.hohwachterbucht.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Hohwachter_Bucht
erstellt:
30.10.2016
aktualisiert:
29.11.2023
In der Hohwachter Bucht soll er sich versteckt haben: Klaus Störtebeker, der wohl bekannteste Pirat der Ostsee. Doch das ist lange her. Steigt man heute aus dem Auto, kann man vor allem eines genießen: Natur. Die Brise vom Meer, das Wasser der Ostsee und die bewaldete Steilküste zaubern ein Klima, das den Stress des Alltags schnell vergessen lässt. Kein Wunder, dass Hohwacht im vergangenen Jahrhundert als Ostseebad so beliebt war und es immer noch ist. Dabei hat die Bucht ihren Charme immer beibehalten. Grund dafür ist eine weitsichtige Entscheidung, die bis heute erkennbar ist: Kein Haus darf höher als die umliegenden Bäume sein. So wirkt der Badeort nicht wie eine Ferienanlage mit Hotelburgen. Im Gegenteil: Kleine reetgedeckte Häuschen und in den Dünen gelegene historische Badehütten lassen erkennen, was das Dorf früher war: Ein Fischerdorf. Hier kann man die Seele baumeln lassen, auf der Seeplattform "Hohwachter Flunder" den Sonnenuntergang genießen oder zum Großen Binnensee spazieren. Vor dieser Kulisse ist es leicht, sich vorzustellen, wie Störtebeker mit seiner Mannschaft feiernd und grölend auf die letzte geglückte Kaperung anstößt. Einmal im Jahr wollen die Leute aus Hohwacht mehr als Wind und Meer. Dann steht der Ort Kopf. Es wird gefeiert, getanzt und der Gildekönig wird ausgeschossen. Wer am besten schießt, darf sich ein Jahr lang so nennen. Dabei trinkt man nicht nur Bier, sondern auch Köm- mit langem "ö", den landestypischen Kümmelschnaps. Ob die "Schwarze Greet" mitgeschossen hätte? So nennt man hier Margarete von Dänemark, die im 14. Jahrhundert auch Königin von Norwegen und Schweden war. Während ihr Schiff vor Hohwacht ankerte, ging sie mit ihrem Pferd von Bord. Und den Pfahl, an dem sie das Tier anband, verheizten die Hohwachter erst nach dem letzten Krieg. Aus lauter Not, so sagt es die Legende.

 

 

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