Dguendel, Beilngries_Rathaus, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A9.
Historisches Beilngries
Tourist-Information
Hauptstraße 14
92339 Beilngries
tourismus@beilngries.de
+49 (0) 84 61/ 84 35
http://www.beilngries.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Beilngries
Hauptstraße 14
92339 Beilngries
tourismus@beilngries.de
+49 (0) 84 61/ 84 35
http://www.beilngries.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Beilngries
erstellt:
21.04.2017
aktualisiert:
18.01.2023
Fast 1000 Jahre ist das Städtchen Beilngries im Altmühltal schon alt. Da verwundert es nicht, dass niemand mehr so genau weiß, wie der Ort zu seinen seltsamem Namen kam. Einer Sage nach soll er mit der Entstehung des Ortes zu tun haben: Zwei Brüder aus dem Geschlecht der Grafen von Hirschberg wollten eine Stadt gründen, wurden sich aber nicht über den Platz der Ansiedlung einig. Schließlich vereinbarten sie, ihre Streitäxte von ihrer Burg auf dem Hirschberg ins Tal hinunter zu schleudern und die Stadt an der Stelle zu erbauen, wo diese hinfielen. Im weiten Bogen flogen die Beile hinunter und blieben im Schwemmgeröll von Sulz und Altmühl, im so genannten „Gries” liegen. Dort wurde nun die Stadt errichtet und nach den „Beilen im Gries” benannt. Von dieser Geschichte zeugt bis heute das Stadtwappen, das zwei Äxte abbildet. Wissenschaftler glauben allerdings an eine andere Geschichte. Sie gehen davon aus, dass die erste Silbe des Ortsnamens auf einen gewissen „Bilo” verweisen könnte, der samt seiner Sippe im Gries der Altmühl siedelte. Im Stadtkern haben wiederum italienische Baumeister ihre Spuren hinterlassen: Das barocke Rathaus, der Rokokobau der Frauenkirche und Schloss Hirschberg atmen südländisches Flair. Neben dem historischen Stadtkern spielte außerdem schon immer das Wasser eine große Rolle: Im Süden von Beilngries fließen Sulz und Altmühl zusammen, im Norden wird die Stadt vom Main-Donau-Kanal begrenzt. Das Quellwasser der Region ist für die Herstellung des schmackhaften Beilngrieser Bieres wichtig. Heute kommen Touristen in die Stadt, um auf der Altmühl Boot zu fahren oder mit dem Ausflugsschiff über den Main-Donau-Kanal zu schippern.
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