Kuhwert (Foto), Prospectus_Ruppinensis_ac_Wuthenowiensis_(1694),_Ausschnitt, Public Domain



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A24.

Historischer Stadtkern Neuruppin
Tourismus-Service BürgerBahnhof
Karl-Marx-Straße 1
16816 Neuruppin
tourismus-service@neuruppin.de

+49 (0) 33 91/4 54 60

http://www.tourismus-neuruppin.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Neuruppin
erstellt:
18.09.2016
aktualisiert:
11.12.2023
Manch einer mag über die deutsche Regulierungswut nur noch müde lächeln, doch sie hat die Stadt Neuruppin zu dem gemacht, was sie heute ist. 1778 wurde die Stadt zunächst in ihren Grundfesten erschüttert. Ein Brand hatte sich ausgebreitet und große Teile des Stadtkerns zerstört. Mehr als 400 Häuser brannten, das Rathaus wurde vernichtet, ebenso der Prinzliche Palais. Menschenleben fielen dem Brand glücklicherweise nicht zum Opfer und so machten sich die Anwohner daran, ihre Heimatstadt wieder neu zu errichten. Und schon damals gab es strenge Vorschriften, wie dies zu geschehen hatte: die Anzahl der Stockwerke war vorgeschrieben, die Fenster genormt, die Neigungswinkel der Dächer streng geregelt. Und so erstrahlte Neuruppin in einem neuen Glanz, den es bis heute nicht verloren hat. Doch nicht alle Gebäude wurden durch die Flammen zerstört. So zum Beispiel die 1246 erbaute Klosterkirche St. Trinitatis, direkt am Ufer des Ruppiner Sees. Ihre zwei spitzen Kirchtürme ragen damals wie heute über die Dächer der Stadt. Ein idealer Startpunkt, um den historischen Stadtkern Neuruppins erkunden. Einen kurzen Stopp sollte man unbedingt an der Siechenhauskapelle einlegen. Das anliegende Haus ist das älteste Fachwerkgebäude der Stadt und besonders für Architekturfreunde ein echtes Highlight. Ein weiteres wichtiges Gebäude darf ebenso nicht ungesehen bleiben: Das Geburtshaus des deutschen Schriftstellers Theodor Fontane. Besonders in den Sommermonaten lohnt sich auch ein Spaziergang durch den Tempelgarten. Dort gibt es nicht nur blühende Obstbäume zu bewundern, sondern beispielsweise auch den Apollontempel, 1735 für den Kronprinzen Friedrich erbaut.

 

 

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