Doris Antony, Berlin, Kyritz_St_Marien, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A24.
Historischer Stadtkern Kyritz
Kultur- und Tourismusbüro
Maxim-Gorki-Straße 32
16866 Kyritz
tourismus@kyritz.de
033971/60 82 79
https://www.dosse-seen-land.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kyritz
Maxim-Gorki-Straße 32
16866 Kyritz
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033971/60 82 79
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https://de.wikipedia.org/wiki/Kyritz
erstellt:
22.09.2020
aktualisiert:
25.06.2024
Kyritz – liebevoll Kyritz an der Knatter genannt - war im Mittelalter eine Handwerker- und Hansestadt. Ihr Beiname geht wohl auf das Geklapper ihrer Mühlen zurück. Tuche und das Kyritzer Bier „Mord und Totschlag“ machen die Stadt im 13. und 14. Jahrhundert bekannt. Die Stadt wird Hanse-Mitglied. Später, als Handwerk und Handel im Abschwung waren, orientierte sich Kyritz zunehmend an der Landwirtschaft und lebte von deren Ertrag. Die Kyritzer mussten ihre Stadt mehrmals gegen Raub und Übernahme verteidigen. Ein Ereignis in diesem Zusammenhang ist in die Stadtgeschichte eingegangen. Anfang des 15. Jahrhunderts soll der Ritter Bassewitz zum zweiten Mal versucht haben die Stadt einzunehmen. Er ließ einen unterirdischen Gang unter der Stadtmauer durchgraben. Die Kyritzer wehrten den Angriff ab, fassten den Ritter bei dieser Aktion und enthaupteten ihn mit seinem eigenen Schwert, das heute noch im Rathaus aufbewahrt wird. Diesem Tag wird heute noch mit einem Gottesdienst gedacht. Was gibt es in Kyritz zu sehen? Zahlreiche Fachwerkhäuser prägen das Stadtbild. Das Herz der Stadt ist der langgestreckte Marktplatz mit dem kastellartigen Rathaus. Es hat eine Backstein-Fassade und Türmchen im Tudorstil. Direkt gegenüber befindet sich ein wunderschöner Jugendstil-Bau mit Mansarddach und Kuppel. Dort soll nach dem 2. Weltkrieg der sowjetische Geheimdienst untergebracht gewesen sein. 1951 bezog die SED-Kreisleitung die oberen Etagen. Nach der Wende sog die Märkische Allgemeine Zeitung ein.
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