Doris Antony, Berlin, Staffelde_manor, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A10.
Historischer Stadtkern Kremmen
Touristeninformationspunkt in Museen Museumsscheune
Scheunenweg 49
16766 Kremmen
TIP@Kremmen.de
+49 (0) 33 05 5/ 21 16 1
https://www.kremmen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kremmen
Scheunenweg 49
16766 Kremmen
TIP@Kremmen.de
+49 (0) 33 05 5/ 21 16 1
https://www.kremmen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kremmen
erstellt:
27.04.2017
aktualisiert:
11.12.2023
In der Ackerbürgerstadt Kremmen sind in mehr als 700 Jahren schon manches Mal Welten aufeinandergetroffen. Rund 40 Kilometer von Berlin gelegen, nahm die Stadt von Beginn an eine strategisch günstige Position ein - als einzige Furt an einem großen, unwegsamen Moor. Händler und Handwerker, Torfstecher und Reisende, Glücksritter und Soldaten haben hier nicht nur Station gemacht, sondern Kremmen mitgeprägt. Der Name der Stadt entstammt dem Slawischen und heißt „Kieselstein“. Im 12. Jahrhundert eroberten Heinrich der Löwe und das sächsische Geschlecht der Askanier die Stadt. Lange noch musste von der Burg Kremmen gegen die slawischen Wenden gekämpft werden, während sich am Fuße der Burg mehr und mehr Händler, Landwirte und Gewerbetreibende ansiedelten. Wie sie lebten, lässt sich heute noch in der historischen Altstadt erleben. Die Gebäude der Bauern und Kaufmänner sind bis zu 320 Jahre alt und behutsam saniert worden. Das „Scheunenviertel“ von Kremmen hat sogar an der Expo 2000 teilgenommen und ist so über die Region hinaus bekannt geworden. Auch der restaurierte Marktplatz zeugt von der Geschichte der Stadt, schon wegen seiner ungewöhnlichen Form eines langgezogenen Dreiecks – ein Relikt der slawischen Beginne der Stadt. Aus dem Moor von früher sind die weiten Luchwiesen außerhalb der Stadt geworden. Von hier aus treten jeden Herbst Tausende von Kranichen ihre Reise in den Süden an. Kremmen bleibt sich treu: Welten treffen aufeinander.
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