Metilsteiner, WAK_CREUZBG_LIBORIUSKAPELLE2, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.
Historische Werrabrücke mit Liboriuskapelle Creuzburg
Liboriuskapelle Creuzburg
An der Werrabrücke
99831 Creuzburg
info@liboriuskapelle.de
+49 (0) 3 69 26/ 98 04 7
http://www.liboriuskapelle.de
An der Werrabrücke
99831 Creuzburg
info@liboriuskapelle.de
+49 (0) 3 69 26/ 98 04 7
http://www.liboriuskapelle.de
erstellt:
06.01.2017
aktualisiert:
09.11.2023
Hostorische Werrabrücke mit Liboriuskapelle Creuzburg Erst kam die Brücke dann die Kapelle! Gemeinsam bildet das Ensemble das Wahrzeichen der westthüringischen Stadt Creuzburg. Erst war das Holz, dann kam der Stein: Denn sowohl Brücke als auch Kapelle wurden zu Anfang hölzern errichtet. Natursteinmauerwerk aus Sandstein und Kalkstein bilden seit 1223 die Brücke und später auch die Kapelle. Beide Bauten erscheinen, weitestgehend original nachgebaut, ganz ähnlich der ersten Errichtung. Damit ist die Werrabrücke eine der besterhaltenen Sandsteinbrücken und zeugt, zusammen mit der Kapelle, von mittelalterlicher Baukunst. 68 Meter lang, mit sechs Pfeiler und sieben Halbkreisbögen spannt sie sich über die Werra. Die 1598 neuerbaute steinerne Kapelle wurde dem Heiligen Liborius zum himmlischen Schutz der Brücke geweiht. Sie soll auch dem Wohl der Reisenden dienen. Schnell wurde sie, auch wegen der verkehrsgünstigen Lage, ein gut besuchter Wallfahrtsort. Zu Ende des zweiten Weltkrieges wurden zwei Bögen der Brücke durch die deutsche Wehrmacht gesprengt. So sollte der Vormarsch der amerikanischen Truppen erschwert werden. Aber nicht nur die Zerstörung durch Menschenhand setzte dem Ensemble über Jahre hinweg zu: Denn die Salzebelastung der Werra verursacht Salzausblühungen im Mauerwerk der Kapelle und zerstört langsam aber stetig die Fresken durch verschieden chemische Reaktionen. Die Brücke hingegen musste mehrmals in Stand gesetzt werden damit der Unterstrom der Werra sie nicht zum Einsturz bringt. Durch Betonschalen unter den Gewölbebögen der Werrabrücke steht sie nun stabil. Das tut sie allerdings auch, weil 100 Meter oberstrom eine zweite Brücke aus Spannbeton steht. Über diese fährt seit 1986 der Verkehr der Bundesstraße 7.
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