Neulandkrieger, Kinzigtor, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A5.

Historische Altstadt Gengenbach
Kultur- und Tourismus
Im Winzerhof
77723 Gengenbach
tourist-info@stadt-gengenbach.de

+49 (0) 78 03/ 93 01 43

http://www.gengenbach.info/
erstellt:
12.01.2017
aktualisiert:
04.10.2023
Uraltes Fachwerk, Kopfsteinpflaster und schmale Sträßchen, die „Engelgasse“ und „Höllengasse“ heißen – Gengenbachs Altstadt sieht ein bisschen aus wie eine Kulisse für Grimms Märchen. Drumherum liegt die Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen aus dem 16. Jahrhundert. Daneben fließt die Kinzig, auf der die Flößer noch bis ins 19. Jahrhundert in Richtung Rhein schipperten. Ein Wahrzeichen des Städtchens ist der Niggelturm, in dem heute ein Narrenmuseum zuhause ist. Früher gab es hier bedeutend weniger zu lachen – da war das achteckige Gebäude noch ein Gefängnis. Ausguck und Stadttor zugleich war der Obertorturm. Noch immer erinnert hier ein zwei Tonnen schweres Fallgitter an gefährliche Zeiten: Schon während des Dreißigjährigen Krieges war die freie Reichsstadt mehrmals angegriffen worden, am schlimmsten im Jahr 1643, als die Truppen von Bernhard von Weimar die Stadt gleich mehrmals plünderten. 1689 wurde Gengenbach dann auf Befehl des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. komplett in Schutt und Asche gelegt. Doch die Gengenbacher bauten ihre Stadt tapfer wieder auf – sicher weil sie die perfekte Lage zwischen Schwarzwaldhügeln und Weinbergen nicht im Stich lassen wollten. Schon die Kelten und Römer hatten hier ja mit Vorliebe gesiedelt. Die Gründung Gengenbachs geht jedoch auf die Benediktiner zurück: Sie gründeten im Jahr 725 eine Abtei dieses Namens, um die sich schon bald Handwerker und Bauern niederließen. Diese Entwicklung führte 1230 zur Verleihung des Stadtrechts – ein großes Jubiläum steht also in wenigen Jahren an.

 

 

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