HaSe, Herzogenaurach_Luftaufnahme_(2020), CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3.
Herzogenaurach Technologie und Sport
Stadt Herzogenaurach
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91074 Herzogenaurach
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+49 (0) 91 32/ 90 12 7
https://www.herzogenaurach.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Herzogenaurach
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erstellt:
28.11.2016
aktualisiert:
25.05.2023
Es soll ja Leute geben, die können gar nicht genug Schuhe besitzen. Da sagt man, sie haben das Glück an den Füßen. Und auch bei den Herzogenaurachern trifft dieses Sprichwort zu. Das war allerdings nicht immer so. Schon früh entwickelte sich die fränkische Ackerbürgerstadt zu einem Mittelpunkt von Handel und Handwerk im eher ländlichen Umfeld. Das Tuchmachergewerbe blühte lange. Bis ins 18. Jahrhundert war gut die Hälfte aller Einwohner in diesem Wirtschaftszweig tätig. Vor allem das nahe Nürnberg wurde beliefert. Im 19. Jahrhundert veränderte sich die Wirtschaftsstruktur Herzogenaurachs grundsätzlich, weg von der Tuchmacherei hin zum Schuhgewerbe. An der Aurach wurden jetzt Schlappen, Filzschuhe und Pantoffeln gefertigt. Doch das Schuhhandwerk in dem Städtchen ist nichts, was fernen Jahrhunderten angehört. Auch heute noch werden vor allem zwei Firmennamen mit Herzogenaurach verbunden: adidas und Puma. Die beiden Firmen sind hervorgegangen aus der Sportschuhfabrik der Gebrüder Adolf und Rudolf Dassler. 1948 trennten sich die Wege der Brüder. Die gemeinsame Firma wurde aufgelöst. Adolf „Adi“ Dassler gründete adidas, Rudolf Dassler Puma. Beide Firmen gehören heute zu den »global playern« in der Welt der Sportartikelhersteller. Die Produktpalette reicht vom Sportschuh bis zur Freizeitmode. Allerdings sind Puma und adidas nicht die einzigen Firmen, die nach dem Zweiten Weltkrieg für den raschen wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt gesorgt haben. Entscheidend war auch die Ansiedlung von Metall verarbeitenden Firmen. Trotz all dieser berühmten Namen, die die Stadt hervor gebracht hat, blieb ihr eigener allerdings weitgehend unbekannt.
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