Wassen, Tiefenbachmühle_mit_199_861_22.04.12, CC BY 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A38.
Harzer Schmalspurbahnen
Tourist-Information Elend
Hauptstraße 19
38875 Elend
elend@oberharzinfo.de
039455 375
https://www.oberharzinfo.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Harzer_Schmalspurbahnen
Hauptstraße 19
38875 Elend
elend@oberharzinfo.de
039455 375
https://www.oberharzinfo.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Harzer_Schmalspurbahnen
erstellt:
12.11.2017
aktualisiert:
08.11.2023
Wenn man mit der Schmalspurbahn von der Eisfelder Talmühle am Brocken vorbei nach Wernigerode fährt, dann kommt man an Sorge und Elend vorbei. Ortsnamen, bei denen man, ohne groß nachzufragen, erahnen kann, dass der Bergbau nicht immer für ein ausreichendes Auskommen seiner Familien sorgen konnte. Nichtsdestotrotz fährt der Zug mit der kleinen Dampflokomotive auf einem Streckennetz von mehr als 130 Kilometern an den schönsten Winkeln des Harz vorbei. Und dies noch täglich im Linienverkehr. Warum nun eine Schmalspurbahn? Im Gebirge, in engen Tälern und in schwierigem Gelände können durch die geringere Spurweite engere Kurven gefahren. Der Nachteil ist, dass sie weniger Nutzlast mitführen können. Doch dafür wurde die Harzer Schmalspurbahn ursprünglich gebaut: zum Abtransport von Bodenschätzen und Holz, aber auch. Ein anderer Zweck der Bahn war, das aufstrebende Fremdenverkehrsgewerbe zu unterstützen und einen komfortablen Transport der Gäste zu gewährleisten. Seit der Eröffnung des ersten Teilstücks 1887 transportiert die Bahn unterschiedlichstes Gut auch quer über den Harz. 1945 war die Streckenführung von Wernigerode auf den Brocken unterbrochen. In der Folge lag der Zugverkehr für fast 30 Jahre ab 1961 still. Seit 1992 verbindet sie wieder, was einst zusammengehörte. Seit dem Jahr 1972 stehen die Harzer Schmalspurbahnen unter Denkmalschutz.
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