JoachimKohlerBremen, Rathaus_Stralsund_nächtlich_erleuchtet, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A20.
Hansestadt Stralsund UNESCO-Welterbe
Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund
Alter Markt 9
18439 Stralsund
info@stralsundtourismus.de
+49 (0) 38 31/ 25 23 40
http://www.stralsundtourismus.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Stralsund
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https://de.wikipedia.org/wiki/Stralsund
erstellt:
05.10.2017
aktualisiert:
05.12.2023
Hunderteinundzwanzig, Hundertzweiundzwanzig, Hundertdreiundzwanzig … Es sind schon noch ein paar Stufen, bis man oben ist auf dem Turm der Marienkirche. Aber es lohnt sich, denn dort wartet ein phantastischer Blick auf die Altstadt von Stralsund. Wie eine Insel, ist sie fast vollständig von Wasser umgeben. Dem Wasser verdankt sie auch ihren Reichtum. Bis zu 300 Schiffe waren zur Hansezeit mit der Flagge der Stadt unterwegs. Bis nach Russland, England und Frankreich transportierten sie Hering, Bier und Wein, aber auch Tuche, Pelze und Erz. Wer sich heute im Hafen ans Kai stellt und die Augen ein bisschen zusammenkneift, kann sich vorstellen, wie die dickbäuchigen Koggen der Hanse be- und entladen wurden. Die gotischen Bürgerhäuser, in denen die Kaufleute ihr Geld zählten, erzählen noch heute von ihrem Wohlstand. 232, 233, 234 … Die Aussicht kommt näher. Wer oben nach Norden schaut, sieht den Turm einer weiteren Kirche. St. Nikolai beherrscht den Alten Markt, den ältesten Kern der Stadt. Oder ist es doch das Rathaus, das mehr in den Bann zieht? Die prachtvolle Schaufassade bezahlten die gewitzten Bürger mit dem Lösegeld, das ihnen während eines Scharmützels für Gefangene bezahlt wurde. Nach dem Dreißigjährigen Krieg gehörte die Stadt fast 200 Jahre lang zum Königreich Schweden. Immerhin, auch davon profitierte sie. Einer der Generalgouverneure vermachte Stralsund seine umfangreichen Sammlungen. Diese bilden den Grundstein des Kulturhistorischen Museums. Dessen Schmuckstück ist heute der Hiddenseer Goldschatz. 343, 344, 345, uff. Geschafft! Der Blick ist wirklich phantastisch. Die Marienkirche selbst dominiert den Neuen Markt, das Zentrum der ehemaligen Neustadt. Er ist schon ungefähr 50 Jahre nach der Stadtgründung 1234 angelegt worden, als viele Menschen aus dem Umland in die Stadt strömten.
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