Wolkenkratzer, Abtei_Neresheim_005, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.
Härtsfeld Abtei Neresheim
Kloster Neresheim
Kloster Neresheim 12
73450 Neresheim
verwaltung@abtei-neresheim.de
07326 / 85 01
https://www.abtei-neresheim.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Abtei_Neresheim
Kloster Neresheim 12
73450 Neresheim
verwaltung@abtei-neresheim.de
07326 / 85 01
https://www.abtei-neresheim.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Abtei_Neresheim
erstellt:
09.03.2017
aktualisiert:
16.10.2023
Karge Böden, spärliche Wasserläufe und ein raues Klima: Es verwundert nicht, dass das Härtsfeld eine dünn besiedelte Landschaft ist. Dadurch hat sich die Natur des Hochplateaus ihre Ursprünglichkeit und Weitläufigkeit bewahren können. Besucher der Region treffen auf seltene Tiere und Pflanzen. Burgen, Schlösser und Schlachtfelder verweisen auf eine bewegte Vergangenheit. Heerstraßen und Gutshöfe zeugen davon, dass einst die Römer das Gebiet besiedelten. In dieser geschichtsträchtigen und heute so stillen Gegend liegt die Abtei Neresheim. Seit 1106 beherbergt sie den Orden der Benediktiner. Noch immer leben und arbeiten hier mehr als ein Dutzend Mönche. Zentrum der Klosteranlage ist die Abteikirche. Der kunsthistorisch bedeutende Bau wurde im 18. Jahrhundert nach Plänen von Balthasar Neumann errichtet. Entstanden sind helle, weite Räumlichkeiten. Leuchtende Fresken von Martin Knoller schmücken die Wände. Bei Gottesdiensten erklingt eine Orgel aus dem Barock. An allen Tagen kommen Gläubige in die Abtei, um mit den Mönchen die Liturgie zu feiern. Stundengebete und Eucharistie nehmen im Tagesablauf der Benediktiner einen wichtigen Platz ein. Ein weiterer Grundpfeiler des Klosterlebens ist die Arbeit. Gegenwärtig sind die Mönche vor allem mit der Seelsorge und Betreuung der vielen Besucher beschäftigt. Aber auch Renovierung und Pflege des Hauses, etwa von Bibliothek und Orgel, wird von ihnen erledigt.
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