Carsten Steger, Aerial_image_of_the_Markgrafenschloss_Günzburg_(view_from_the_south), CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A8.

Günzburg Historische Altstadt
Tourist-Information
Schloßplatz 1
89312 Günzburg
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erstellt:
27.03.2017
aktualisiert:
17.01.2023
„Das Schicksal Günzburgs und seine Geschichte liegen am Wege“. Damit meinte der Schriftsteller Alexander Heilmeyer, dass es die Verkehrswege gewesen sind, die seiner Heimatstadt Ansehen und Bedeutung verliehen haben. Die Römer sicherten sich bereits vor fast 2000 Jahren den Donauübergang und besiedelten das antike Guntia. Im 14. Jahrhundert gelangte „Gunceburch“ in die Hand der Habsburger. Sie erkannten die verkehrstechnische günstige Lage und bauten die Stadt weiter aus. Im 18. Jahrhundert sind dann endgültig die wirtschaftlich glücklichen Zeiten für die Stadt angebrochen. Die Poststraße von Paris nach Wien führt mitten über den Marktplatz Günzburgs. Das hat Geld ins Stadtsäckel gebracht, wie die Günzburger sagen. Und Glanz hat es der Stadt gebracht, als Marie-Antoinette mit ihrer Entourage auf dem Weg nach Paris mehrere Tage die Stadt besucht hat. Nach Freiburg im Breisgau kann man hier die meisten Baudenkmäler aus der Habsburger Zeit besichtigen – und enge Gassen. Man sagt, die Gassen in Günzburg seien so eng, dass die Hunde mit dem Schwanz von unten nach oben wedeln müssten. Unvergessen ist den Günzburgern Napoleon, der die Stadt dem Königsreich Bayern angliederte. Der Pfarrer predigte 1806: „Jetzt sind wir also bayerisch geworden – wahrscheinlich haben wir es wegen unserer Sünden nicht besser verdient“. Napoleon hinterließ seinerzeit eine Schuld von 423 Gulden, die Staatspräsident Mitterrand 1989 bei einem Gipfeltreffen aber beglich.

 

 

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