Hubert Berberich (HubiB), AachTopfPano02, CC BY 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A81.

Größte Quelle Deutschlands Aachquelle
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https://www.aach.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Aachtopf
erstellt:
04.07.2020
aktualisiert:
14.03.2024
Die Aachquelle ist die wasserreichste Karstquelle Deutschlands. Sie wird auch Aachtopf genannt. Das Wasser der Aachquelle steigt aus einer 18 m tiefen unterirdischen Quellhöhle auf und kommt von der Donau. Lange Zeit war nicht sicher, ob es sich um Donauwasser handelt. Der Fluss verschwindet ein ganzes Stück weiter nördlich bei Friedingen und Immendingen im Boden. Durch Forschung wurden unterirdische Höhlengänge entdeckt. Diese gehen auf die Gesteinseigenschaft des Bodens zurück. Es handelt sich um Karst. Karst ist löchrig, da Kalkgestein sich im versickernden sauren Regenwasser allmählich auflöst, wie Brausepulver in einem Glas Wasser. Dadurch bilden sich Gänge, durch die das Wasser fließen kann, um an einem anderen Ort oberirdisch wieder auftauchen. Der Weg, den das Wasser durch Höhlen bis zum Aachtopf zurücklegt, beläuft sich auf etwa 12 Kilometer bei einer Geschwindigkeit von 200 Meter pro Stunde. Lange Zeit war nicht bewiesen, dass das Wasser der Aachquelle aus der Donau kommt. Ein Experiment konnte 1877 den Beweis liefern. Man gab Uranin, Salz und Schieferöl in das Wasser. Uranin ist das Natriumsalz von Fluorescein uns verfärbt sich in Wasser grün. Nach 60 Stunden konnten alle drei Substanzen im Quelltopf nachgewiesen werden, was sich durch prachtvoll grünleuchtendes Salzwasser äußerte. Die Aachquelle bildet einen kleinen See, um den es sich spazieren lässt.

 

 

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