Heinz-Josef Lücking, Original_Frontlader_H.-J._Großes_im_Grenzmuseum_Schifflersgrund, CC BY-SA 3.0 de



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A38 und der A4.

GRENZMUSEUM SCHIFFLERSGRUND
Grenzmuseum Schifflersgrund
Platz der Wiedervereinigung 1
37318 Asbach-Sickenberg
info@grenzmuseum.de

+49 (0) 36087/ 98409

https://grenzmuseum.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Grenzmuseum_Schifflersgrund
erstellt:
12.11.2017
aktualisiert:
03.11.2023
Auch das ist heute unvorstellbar: Bundesdeutsche Grenzsoldaten mussten 1982 mit ansehen, wie ostdeutsche Grenzsoldaten einen Flüchtling mit Kalaschnikow-Schüssen niederstreckten und wie er, kurz vor Erreichen seines Ziels, dem kapitalistischen Westen, verblutete. Heinz-Josef Große ist stellvertretend für weitere Opfer der innerdeutschen Grenze ein Teil der Ausstellung des Grenzmuseum Schifflersgrund gewidmet. Auch der Frontlader, mit dem Große die Zäune durchbrechen wollte, ist noch da. Der Arbeitskreis Grenzinformation e.V. hat zusammengetragen, was dazu geeignet war, die Symbole der inhumanen innerdeutschen Grenze einer Öffentlichkeit als Mahnmal zu erhalten. Dazu gehören Teile des Grenzsignal- und Inlandzauns aus Steckmetall ebenso wie sowjetische LKWs. Anhand von Originaldokumenten, Bildern und Karten kann der Besucher sich ein Bild machen, wie die hermetische Abriegelung der DDR auf die Menschen im ehemaligen Grenzgebiet gewirkt hat. Ein riesiger Beobachtungsturm steht furchteinflößend auf dem Gelände. Er demonstriert die Macht, die der Staat über sein Volk ausübte, und erinnert an ganz dunkle Zeiten deutscher Vergangenheit.

 

 

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