Stefan Christian Hoja, Gotha-wasserkunst-hauptmarkt, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.

Gotha Residenzstadt
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erstellt:
03.01.2017
aktualisiert:
09.11.2023
Ein einzigartiges barockes Erbe liegt in der thüringer Residenzstadt Gotha. Denn Schloss Friedenstein ist der größte Schlossbau Deutschlands aus dem 17. Jahrhundert. Mächtig erhebt sich das vierflüglige Gebäude, umgeben von Schlosspark und Orangerie auf einem Hügel oberhalb der Stadt. „Frieden“stein: Der Name liegt nahe. Denn nach großen Zerstörungen und unsäglichem Leid sehnte sich Herzog Ernst I. gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges nach Frieden. Am 26. Oktober 1643 wurde der Grundstein für Schloss Friedenstein gelegt. Das Friedensthema kommt nicht nur im Namen des Schlosses vor: Am Nordportal findet man die „Friedenskuss“-Darstellung. Sie wurde 1650 anlässlich des Westfälischen Friedens dort angebracht: Die Göttinnen Frieden und Gerechtigkeit umarmen und küssen sich. Kurz vor Beginn des Baus legte Ernst I. Gotha als neue Hauptstadt seines Herzogtums fest. Die Entscheidung war Folge einer Erbteilung. Ab diesem Zeitpunkt war Gotha also Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Gotha. Eine Schlosskirche, herzogliche Appartements und eine Reithalle: Auf Schloss Friedenstein wurde an alles gedacht, und so musste die Anlage eigentlich nie erweitert werden. Das hat zur Folge, dass das Schloss die gleichen Ausmaße hat wie zu Zeiten der Erbauung. Neben dem Schloss mit seinen Innenräumen und dem bemerkenswerten Schlosspark mit Orangerie, kann man in verschiedenen Museen Sammlungen betrachten, die seit mehr als 350 Jahren an diesem Ort erhalten wurden. Unerwarteter Weise erwarten einen hier nicht nur hoch herrschaftliche Residenzen im „Schlossmuseum“: Im „Museum der Natur“ kann man Leopard, Pinguin, Orang-Utan und Co. in Form von ausgestellten Tierpräparaten bestaunen.

 

 

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