Klupp (Diskussion), Goldkronach, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A9.

Goldkronach Goldbergbau
Goldbergbaumuseum Goldkronach
Bayreuther Str. 21
95497 Goldkronach

09273 / 96146

https://goldbergbaumuseum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Goldkronach
erstellt:
08.02.2021
aktualisiert:
11.09.2024
Goldkronach hat eine Vergangenheit, die geprägt ist vom Bergbau. Bereits im Mittelalter, um 1340, begann man Gold aus dem Fichtelgebirge zu holen. Es brachte der Stadt einen bescheidenen Wohlstand. Zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert lag die Hochblüte des Abbaus. Bis 1925 währte der Bergbau. Zwischenzeitlich brachten Kriege wie der Hussitenkrieg, der Dreißigjährige Krieg oder Großbrände den Bergbau zum Erliegen. Erwähnenswert ist die Prägung von Dukaten mit Gold aus Goldkronach in Bayreuth. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde unter Markgraf Christan Ernst ein Dukat aus Goldkronacher Gold geprägt. Darauf soll „Aurofodina Goldcronacensis“ gestanden haben. Ende des 18. Jahrhunderts wurde eine prominente Persönlichkeit um Hilfe gebeten, den Bergbau zu reaktivieren: Alexander von Humboldt. Dieser wurde 1793 zum Oberbergmeister der Stadt und führte technische und organisatorische Neuerungen durch. Es gelang unter seiner Leitung, einen Stollen wiederzubeleben, was den Bergbau bis Mitte des 19. Jahrhunderts weiterleben ließ. Anschließend stockte der Abbau. 1925 wurde der Betrieb endgültig eingestellt. Im heutigen Bergbaumuseum gibt es Wissenswertes zur Goldverarbeitung, zur Arbeit im Stollen, zu authentischen Werkzeugen und zum Alltag der Bergleute zu erfahren. Und: Das heutige Goldkronach hat neben seinem Museum noch einen weiteren Bezug zur Bergbau-Vergangenheit. Jedes Jahr im Sommer werden hier die Meisterschaften im Goldwaschen veranstaltet.

 

 

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