Gerold Rosenberg (talk) 18:36, 9 May 2015 (UTC), Königsberg_Biebertal_Kirche_(019), CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A480.

Gleiberger Land
erstellt:
09.07.2020
aktualisiert:
30.01.2025
Zwischen Wetzlar und Gießen liegt in der grünen Mitte Hessens das Gleiberger Land. Naturschutzgebiete, Seenlandschaften und die artenreiche Lahnaue warten hier auf Besucher. Das Gleiberger Land umfasst vier Gemeinden und ist eine touristisch attraktive Region. Hier lassen sich Ausflüge ins Grüne, Kanufahrten auf der Lahn oder Wanderungen auf verschiedene Aussichtspunkte machen. Charakteristisch für das Gleiberger Land sind seine Anhöhen, darunter der Dünsberg. Er ist 499 Meter hoch und schon von Weitem erkennbar. Der Dünsberg – auch manchmal „Berg der Kelten“ genannt – war schon früh besiedelt. Schon vor den Kelten, die um das 1. Jahrhundert vor Christus etwa hier lebten, siedelten hier Menschen. Das zeigen Funde aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit. Die Kelten bauten hier eine Großsiedlung. Archäologische Funde zeigen, dass es eine der letzten Stätten der Kelten gewesen sein muss. Auch auf dem nicht weit entfernten Gleiberg lassen sich Spuren früherer Bewohner finden. Hier steht noch die Ruine der Burg Gleiberg. Ihrem Erhalt widmet sich der Gleibergverein, bei dem es mehr über die Burg und dessen Bewohner zu erfahren gibt. Steinzeitmenschen, Kelten, aber auch die Römer lebten im Gleiberger Land. Am Rande des Ortsteils Lahnau Waldgirmes soll eine der ältesten römischen Städte in Germanien gewesen sein. Die Gemeinden haben zur Vermittlung der vielfältigen Geschichte eine Tourismus-Kooperation gestartet, die Informationen über das Gleiberger Land und seine Geschichte bietet.

 

 

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